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01.09.2000

Stelle des Chief Privacy Officer eingeführt

WASHINGTON (vwd/CW) - Die zunehmende Sorge der US-Verbraucher um den Schutz ihrer persönlichen Daten hat zur Einführung einer neuen Management-Position geführt: dem Chief Privacy Officer (CPO). Der CPO achtet darauf, dass Datenschutzregeln eingehalten werden. Zudem gilt die Existenz eines CPO als Beleg für das Bekenntnis zu einem verantwortlichen Umgang des Unternehmens mit den Kundendaten. Oft berichtet der CPO direkt an den Verwaltungsratvorsitzenden.

Die Zahl der Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem Missbrauch persönlicher Daten ist in den USA rasant gestiegen. So reichte die Federal Trade Commission Klage gegen den bankrotten Online-Händler Toysmart.com ein, der seine Kundendaten wie alle anderen Firmenwerte verkaufen wollte. Auch die Ankündigung des Online-Vermarkters Double-Click Incorporated, New York, seine Datenbanken mit denen eines klassischen Werbeversenders abzugleichen, löste öffentliche Entrüstung aus.

Datenschutzexperten zufolge ist die neue Position nicht als Werbegag gedacht. Vielmehr gehe es den Unternehmen darum, sich Klientel als wertvollstes Gut zu erhalten.