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Österreichische Behörde gehört zu den ersten Anwendern


05.03.2004 - 

Stellent bringt Web-Content auf IBM-Mainframe

MÜNCHEN (CW) - Der amerikanische Anbieter Stellent mit Sitz in München hat seine Software "Universal Content Management" an die IBM-Mainframes der Z-Series angepasst. Die Lösung läuft auf dem Host in einer Linux-Partition.

Laut Hersteller arbeitet das Produkt auf dem Mainframe genauso wie für Intel- oder Sun-Server angepasste Versionen. Nahezu alle Funktionen von Universal Content Management wurden für den Betrieb auf der Z-Series zertifiziert. Ein paar Firmen haben das Stellent-System bereits auf ihren Hosts installiert. Der Anbieter adressiert Kunden, die für ihre Web-Applikationen keine eigene Rechnerplattform anschaffen wollen. Die Mainframe-Variante der Content-Software profitiere von den Vorteilen der Großrechnerumgebungen in puncto Clustering, Failover und Backup. Die Lösung lässt sich komplett über den Browser bedienen. Das Preismodell für die Mainframe-Software gleicht dem der übrigen Produktversionen: Kunden zahlen pro Server und für Named User, also solche, die Inhalte bearbeiten dürfen.

Die Bundesanstalt Statistik Österreich (Statistik Austria) hat unlängst das Stellent-Tool in Betrieb genommen. Mit der Software verwalten die Analysten ihre Website und publizieren Content für verschiedene Zielgruppen. Die Software läuft in einer Linux-Partition mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Der DB2-Datenbank-Server wurde aus Kostengründen (Mainframe-Arbeitsspeicher ist sehr teuer) nicht in die Partition integriert, was laut Hersteller jedoch technisch möglich wäre. Statistik Austria hat stattdessen einen zusätzlichen IBM-Server unter dem Betriebssystem AIX angekoppelt. Prinzipiell unterstützt das Content-Management-System alle Datenbanken, auf die über JDBC zugriffen werden kann. (fn)