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26.06.1998 - 

Weitere Qualitätssteigerung

Step-Prozessoren tauschen jetzt auch Baugruppen aus

Neben dem Austausch von Volumenmodellen (Solids) hat die Anwenderorganisation jetzt erstmals auch die Fähigkeit untersucht, Baugruppen (Assemblies) sowie Farben und Layer zwischen den Step-Prozessoren auszutauschen. Das Fazit: Außerhalb von Zeichnungsdaten liegt die Leistung heutiger Step-Prozessoren sowohl im Umfang wie auch in der Qualität deutlich über den bisherigen Schnittstellen nach Iges und VDAFS.

Insgesamt wurden die Prozessoren von neun Herstellern untersucht - nicht mehr dabei war das Interface des CAD-Systems "Syrco" von Daimler-Benz, nachdem der Autohersteller die weitere Entwicklung der Software aufgegeben hat. Die Grundlage der über 250 Testläufe bildete wie zuvor das Application Protocol 214.

Maßgeblich für eine positive Bewertung beim Austausch der Solids war die Funktion, mit der sich aus einem übertragenen Datensatz nachträglich das Volumen eines Körpers berechnen ließ. Unterm Strich, so heißt es bei Prostep, habe die Fähigkeit der Software, Volumenmodelle fehlerfrei zu übermitteln, einen hohen Grad an Zuverlässigkeit erreicht. Daß es bei bestimmten Prozessorkombinationen auch zu schlechteren Ergebnissen gegenüber dem zweiten Benchmark kam, soll daran gelegen haben, daß das seinerzeit relativ einfache Testmodell durch ein komplexeres ersetzt wurde.

Der Austausch von Baugruppen funktionierte bei immerhin fünf Prozessoren ohne jegliche Mängel. Bewertet wurden unter anderem die korrekte Darstellung der Baugruppe, die Anordnung der Teile und ob die Wortbeschreibung der Bauteile richtig übertragen wurde. Auch Farben ließen sich zwischen fünf der getesteten Schnittstellen korrekt austauschen.