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20.02.1998 - 

Cool:Spex unterstützt komplette Software-Lebenszyklen

Sterling bietet Software zur Komponentenentwicklung

Die Softwerker aus Dallas, Texas, erweitern mit Cool:Spex ihre Cool-Produktreihe um eine spezielle Lösung für die Komponentenentwicklung. Das Angebot ist sowohl an Softwarehäuser gerichtet, die Anwendungskomponenten generieren und anbieten wollen, als auch an Anwenderunternehmen, die über eine eigene Entwicklungsmannschaft verfügen.

In der komponentenbasierten Software-Entwicklung (Computer Based Development = CBD) spielen Schnittstellen zwischen den einzelnen Softwaremodulen eine wichtige Rolle. Die Interfaces sollten, unabhängig von der Technologie, plattformübergreifend einsetzbar sein. Mit Cool:Spex können laut Hersteller Anwender bereits zu Beginn der Software-Entwicklung die Eigenschaften von Komponenten analysieren und definieren, ohne sich dabei auf die Art der Implementierung festlegen zu müssen. Die Unabhängigkeit von der Technik ermöglicht später, daß Komponenten leichter wiederzuverwenden und einfacher zu warten sind.

Cool:Spex unterstützt COM und Corba

Zur Komponentendefinition stehen drei Arten von Diagrammen zur Verfügung: Type-Diagramme unterstützen die grafische Modellierung und Identifizierung der Bausteine in der gesamten Entwicklungsumgebung. In Interface-Diagrammen können die übergeordneten Eigenschaften einer Schnittstelle einschließlich der Vorher-Nachher-Bedingungen festgelegt werden. Und mit sogenannten Type-Collaboration-Diagrammen soll sich das dynamische Verhalten von Komponenten beschreiben lassen.

Cool:Spex unterstützt sowohl Microsofts Component Object Model (COM) als auch die Common Object Request Broker Architecture (Corba) der OMG. Auch Java-Support wird angeboten. Mit HTML-Techniken wird die Möglichkeit geboten, Berichte zu erstellen, und mittels eines "Model Managers" können Dokumente und Projektpläne verwaltet werden. Das Tool kann dazu auf Sterling-eigene Datenquellen und auch das Microsoft-Repository zugreifen.

Die Komponentendefinitionen können aus Cool:Spex zur Implementierung in die Programmierwerkzeuge "Cool:Gen" oder "Cool:Jex" übernommen werden. Wobei Cool:Gen auf Grundlage der Informations-basierten Rapid-Architected-Application-Development-(RAAD-)Methode arbeitet und Cool:Jex objektorientierte Methoden verwendet. Durch Einsatz des Microsoft-Repositorys kann die Implementierung aber auch mit jedem anderen Werkzeug, das konform zur Unified Modelling Language (UML) ist, vorgenommen werden. Zum Lieferumfang von Cool:Spex gehören zahlreiche Online-Hilfen: Vorschläge und Richtlinien sowie Tips und Tricks zur komponentenbasierten Entwicklung sollen Nutzer tatkräftig unterstützen. Neuerungen können direkt über das Internet bezogen werden.

Hierzulande firmiert das Unternehmen als Sterling Software II, mit Hauptsitz in Düsseldorf. Im Sommer 1997 hatte Sterling den Softwarebereich von Texas Instruments Software übernommen.