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29.05.2006

Steuer auf E-Mails?

Wie die EU künftig zu finanzieren wäre, macht Mitglieder des Europa-Parlaments nachdenklich. Nachdenken über die EU ist eine Eigenschaft, weswegen sie gewählt werden, und insofern bestätigt Nachdenken das Existenzrecht der EU-Parlamentarier.

Doch der dem Nachdenken entsprungene Vorschlag einer parlamentarischen Arbeitsgruppe um den französischen Europa-Abgeordneten Alain Lamassoure, die EU solle, um sich zu finanzieren, europaweit das Versenden von E-Mails und Kurznachrichten (SMS) besteuern, fällt vor allem unter die Kategorie "Unsinn".

Nicht nur, weil man bei der EU wissen müsste, dass man E-Mails nicht zählen kann noch definiert ist, was eine europäische E-Mail eigentlich ist, sondern auch, weil eine europaweite Kommunikationssteuer nur zeigen würde, dass die EU Kommunikation für einen Steuervorgang hält. Das ist angesichts dessen, dass die EU vor allem Kommunikation ist, ein Witz.

Dass Lamassoure ein kommunikatives Eigentor erzielt hat, mag man mit dem derzeit kursierenden Fieber um die Fußball-WM erklären. Doch merke: Fieber entschuldigt kein Eigentor. Es zeigt nur, dass ein verkehrter Spieler aufgestellt wurde.