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27.03.1998 - 

Kooperation mit Microsoft ausgebaut

Steve Jobs richtet Apple auf neue Märkte aus

Als neuen Verantwortlichen für die Produktion und Distribution der Apple-Produkte hat Jobs den ehemaligen Compaq-Mann Timothy Cook ins Boot geholt, der die Nachfolge des Mitte Oktober 1997 zurückgetretenen James McCluney antritt. Analysten werten den Schritt allgemein als deutlichen Hinweis darauf, daß Firmengründer Jobs sein Amt als CEO keineswegs nur temporär, sondern dauerhaft bekleiden wolle.

Gleichzeitig verdichten sich die Meldungen über die Pläne der Apfel-Firma, mit einem neuartigen Media-Player (siehe CW Nr. 11 vom 13. März 1998, Seite 1: "Apple hat...") in den sogenannten "Konvergenz-Markt" einzusteigen, den Überschneidungsbereich zwischen Computer und Unterhaltungselektronik. Dieser Schritt erscheint insofern sinnvoll, als bislang weder Microsoft, Intel, Compaq noch einer der größeren asiatischen Player in diesem Bereich aktiv geworden ist.

Apropos Microsoft: Mit dem Erzrivalen der Vergangenheit arbeitet Apple in letzter Zeit erstaunlich eng und gut zusammen. Jüngster Beleg dafür ist die Ankündigung aus Redmond, man wolle Java-Anwendungen unter Windows und Mac-OS vereinheitlichen und gemeinsam mit Apple eine Java Virtual Machine (JVM) für das Mac-OS entwickeln. Am 23. März wird zudem laut Rick Holzli, Apples Manager of Worldwide Developer Relations, mit der Auslieferung von Microsoft Office 98 für den Macintosh begonnen. Die Gates-Company bringt damit erstmals ihr Produkt-Flaggschiff früher auf der Macintosh-Plattform als auf den hauseigenen Desktop-Betriebssystemen.