Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

15.06.2007

Stirbt der Drucker aus?

Multifunktionsgeräte (MFGs) sind auf dem Vormarsch. Bei der Dresdner Bank hat die Umstellung auf MFGs sogar geholfen, Kosten zu sparen (siehe Seite 28). Kommt bald die Zeit, in der es keine reinen Drucker mehr gibt?

Von Boris Böhles

Multifunktionsgeräte sollten schon vor langer Zeit herkömmliche Drucker und Faxgeräte ersetzen. Der Markt aber nahm sie nur schleppend an. Während Privatkunden in ihrem heimischen Büro dankbar für die Allzweckgeräte sind, stehen in den meisten Büros zwar multifunktionale Etagendrucker, die einzelnen Mitarbeiter drucken aber weiterhin über einen ganz normalen Printer.

Mittlerweile sind Multifunktionsgeräte erheblich günstiger geworden. Der Gerätepreis ist also kein Argument mehr gegen die Anschaffung von Multifunktionsgeräten in mittleren und größeren Büroumgebungen. Die Frage ist demnach: Stirbt der Drucker aus?

Laut IDC wird das Gesamtgeschäft mit Druckern in Westeuropa bis zum Jahr 2011 um durchschnittlich jährlich 5,6 Prozent zurückgehen. Allerdings erwarten die Analysten, dass monochrome Laserdrucker weiterhin die dominante Rolle in Büros spielen werden. Hauptsächlich sollen Tintenstrahldrucker (jährlicher Rückgang von 16,1 Prozent) unter dem Vormarsch der Multis leiden. Und diese stehen zu Hause auf dem Schreibtisch und nicht in Büros.

Interessant ist, dass sich das von vielen Herstellern hochgelobte Potenzial von Farblasergeräten bei MFGs noch nicht durchsetzen kann. Im Jahr 2006 wurden rund 18 Millionen Multifunktionsgeräte in Westeuropa verkauft, davon waren nur 418.000 Farblasereinheiten. Das sind gerade mal 2,3 Prozent. Monochrome Lasergeräte hatten mit 1,85 Millionen Einheiten immerhin 10,3 Prozent Marktanteil. Der Rest sind Tintenstrahlmaschinen (87,4 Prozent Marktanteil).

Trotzdem sind in Deutschland im ersten Quartal 2007 bereits mehr Multifunktionsgeräte als Drucker verkauft worden (siehe Grafik). Es bleibt also spannend, wie sich der Markt weiterentwickelt. Bei gleicher Seitenleistung und gleichem Preis sollten eigentlich auch Unternehmen Multifunktionsgeräten am Einzelarbeitsplatz den Vorzug gegenüber reinen Druckern geben. Lesen Sie auf den folgenden Seiten die Einschätzungen dreier Hersteller zum deutschen Multifunktionsgerätemarkt, und machen Sie sich selbst ein Bild davon mit dem Fallbeispiel der Dresdner Bank, die durch den Einsatz von MFGs sogar ihre Druckkosten senken konnte.

Einen Kommentar zum Thema "Drucker/Multifunktionsgeräte" finden Sie auf Seite 3.