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25.06.1976

Störungen unter Kontrolle

Etwa 90 Störereignisse im Monat registriert das SKF-Rechenzentrum. Es erreicht bei einem TP-Netz mit 150 Bildschirmen (50 SEL, 100 IBM) 30 Druckern ( 10 SEL, 20 IBM), 4 RJE-Stationen (2 Data 100, 2 IBM), 17 Standleitungen in der Bundesrepublik und zwei Wählleitungsverbindungen ins Ausland eine Verfügbarkeit von 95 Prozent pro Woche (Durchschnitt der letzten 8 Monate). Philosophie von RZ-Leiter- Dieter Weber: "Störungen werden erst dann zum Problem, wenn sie nicht exakt unter Kontrolle gehalten werden." So hat Weber die Kontrolle organisiert:

- Störereignisse werden exakt nach Zeit, Art, Ort und Grund an der Steuerkonsole des TP-Netzes aufgezeichnet.

- Ausfallstatistiken müssen vom Programmierer und vom Wartungstechniker abgezeichnet werden.

- Für Hardware-Reparaturen bekommen die Techniker schriftliche Anweisungen, eine Kopie davon müssen sie mit dem Erledigungsvermerk und Uhrzeitangabe zurückgeben

- Bei Schwierigkeiten wird ein Software/Hardware-Problembericht geschrieben: Kopien davon gehen an den Hersteller und/ oder die eigene Softwareabteilung.

- Für Mängelmeldungen und Verbesserungsvorschläge -eine Art RZ-internes Vorschlagswesen- gibt es Vordrucke, die mit der Stellungnahme des Verantwortlichen zuriickzugeben sind.

- Beanstandungen und Vorschläge der Anwender werden gesammelt.

- Wöchentlich werden aktuelle Probleme zwischen RZ-Mitarbeitern, Programmierern sowie den Softwarespezialisten und Technikern der Hersteller besprochen.

Grundsatz: Alle Vordrucke sind fortlaufend numeriert, von jedem Bericht geht ein Exemplar an den RZ-Leiter, der so Vollständigkeit und Erledigung ständig überprüfen kann.