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21.04.1989

Storage Technololgy Corp.: Einen Gewinn von 44,2 Millionen Dollar weist der Speichersystem-Anbieter für 1988 aus. Der Umsatz stieg um 16,5 Prozent auf 874 Millionen Dollar. StorageTek-Chef Ryal Poppa führt die positive Entwicklung vor allem auf die rege

Storage Technololgy Corp.:

Einen Gewinn von 44,2 Millionen Dollar weist der Speichersystem-Anbieter für 1988 aus. Der Umsatz stieg um 16,5 Prozent auf 874 Millionen Dollar. StorageTek-Chef Ryal Poppa führt die positive Entwicklung vor allem auf die rege Nachfrage nach dem automatischen Kassettensystem 4400 zurück, von dem weltweit 450 Stück ausgeliefert worden seien.

Printronix Inc.:

Der amerikanische Hersteller von Computerdruckern gibt die Produktion in den Niederlanden auf. Die Tochter Printronix Nederland BV soll künftig nur noch als Vertriebsgesellschaft für Europa, Afrika und den Nahen Osten fungieren.

Advanced Micro Devices Inc.:

Der kalifornische Halbleiterproduzent hat im ersten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. Allerdings erreichte der Profit mit 10,1 (20,2) Millionen Dollar nur die Hälfte des Vorjahresniveaus. Der Umsatz ging um fünf Prozent auf 270 Millionen Dollar zurück.

Concurrent Computer Corp.

In dem neuen Unternehmensbereich System Product Division (SPD), Tinton Falls und Westwood, faßt die frühere Perkin-Elmer-Tochter ihre alte Systems Development Group und die bisherige Custom Products Engineering Organization der Masscomp Computer Corp. zusammen. Masscomp und Concurrent hatten 1988 fusioniert. Die neue Abteilung mit dem sozialdemokratischen Kürzel hat die Aufgabe, die Concurrent Rechnersysteme an spezielle Echtzeit-Anwendungen von Kunden anzupassen.

J. Hengstler KG:

Die Holding der Hengstler-Gruppe, eines Herstellers von Zeiterfassungssystemen, wird in eine GmbH & Co. KG umgewandelt, an der die Senior-Gesellschafter die Mehrheit behalten. Mittelfristig ist an die Rechtsform einer AG und möglicherweise eine Börseneinführung gedacht.

Danet GmbH

Bei dem in Darmstadt ansässigen Joint-venture von Bundespost und Generale de Service Informatique (GSI) kletterte der Umsatz 1988 um 20 Prozent auf gut 32 Millionen Mark. Der Personalstand erreichte am Jahresende 200 Berater und Softwareingenieure. 1989 sollen weitere 50 Jobs geschaffen werden.

Texas Instruments GmbH:

In Freising investiert der Halbleiter- und KI-Konzern 1989 über 50 Millionen Mark in die Modernisierung der Wafer-Fabrikationsanlage.

Tandon Corp.:

Der von übermäßigen Lagerbeständen geplagte amerikanische PC -Hersteller versucht seine Situation durch Personaleinsparungen zu verbessern. Kurz nach Bekanntgabe des neuesten Quartalsergebnisses - 21,1 Millionen Dollar Verlust bei einem auf 90,3 Millionen Dollar gesunkenen Umsatz - kam das Aus für 130 Mitarbeiter in den USA. Damit schrumpft Tandons dortige Belegschaft um 20 Prozent. Der Jahresumsatz wuchs um sieben Prozent auf 309 Millionen Dollar; der erst im letzten Vierteljahr entstandene Verlustbetrug 19,9 Millionen Dollar - nach 17,1 Millionen Dollar Gewinn im Vorjahr.

Gefof mbH:

Die Gesellschaft für optimale Finanzplanung mbH (Gefof), München, hat umfirmiert und nennt sich jetzt Süddeutsche Finanzsoftware GmbH.

IBM Japan Ltd.:

Die größte Auslandstochter von Big Blue erzielte 1988 einen Umsatz von 1,12 Billionen Yen (17,8 Milliarden Mark) und verdiente dabei (vor Steuern) drei Milliarden Mark. Der Absatz von Midrange-Maschinen soll sich nach der Einführung der AS/400 verdoppelt haben, während die Mainframes 20 und die PS-Systeme 30 Prozent zugelegt hätten. Von dem Inlandsumsatz in Höhe von 839 Milliarden Yen ( 12, 6 Milliarden Mark) entfielen 70 Prozent auf Hardware, 10 Prozent auf Software und 20 Prozent auf Dienstleistungen.

GEI (Daimler-AEG-Gruppe):

Das Aachener Systemhaus nahm 1988 mit 152 Millionen Mark 15 Prozent mehr ein als 1987. Wichtigster Umsatzträger waren mit 46 Prozent Softwareprojekte. Systemprojekte, zu denen GEI auch Hardware lieferte, hatten einen Anteil von 26 Prozent. Auf Hardwareprodukte entfielen 21 Prozent, Softwareprodukte bildeten mit knapp sieben Prozent oder 10 Millionen Mark das Schlußlicht .

Digital Equipment Corp.:

In Kaufbeuren, dem Standort der Digital Equipment International GmbH, hat der DV-Konzern einen Zentralbereich "Storage and Information Management Group-Europe "(SIMG) eingerichtet. Unter Leitung von DEC-International-Geschäftsführer Werner Burckhardt sollen über die SIMG die europäischen Entwicklungs- und Fertigungsaktivitäten des Minicomputer-Herstellers stärker koordiniert werden.

Electronic Data Systems Corp.:

Die General-Motors-Tochter expandierte 1988 im Geschäft mit GM-externen Kunden. In diesem Bereich stiegen die Einnahmen des DV-Dienstleisters auf 1,9 (1,5) Milliarden Dollar. Insgesamt setzte EDS 4,8 (4,4) Milliarden Dollar um. Als Reingewinn fiel eine Summe von 384 (323) Millionen Dollar an.

Dell Computer Corp.:

Von 159 auf 258 Millionen Dollar steigerte der amerikanische PC-Newcomer seinen Umsatz im Geschäftsjahr 1988 (Stichtag: 27. Januar 1989). Die erzielte Umsatzrendite war allerdings - verglichen mit Apple oder Compaq - bescheiden: Sie sank von 5,9 auf 5,6 Prozent bei einem auf 14,4 (9,4) Millionen Dollar gestiegenen Gewinn. Besonders im vierten Quartal fiel der Profit mager aus - Folge von überhöhten Lagerbeständen, die mit einem Wert von 104 Millionen Dollar die Bilanz belasten.