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AS400-Produkt geht an GFC-Gruppe


18.10.1996 - 

Strässle beendet Ausverkauf

Da Strässle sich ganz auf die Betriebssysteme Unix und Windows konzentrieren will, wechselten die Mitarbeiter der AS/400-Einheit ebenso wie das Produkt zur GFC-Tochter In Time Software + Systeme GmbH, Düsseldorf. Dabei handelt es sich um einen Komplettanbieter von BDE-, Zeiterfassungs- und Zutrittslösungen.

Die Produktbereinigung, die anläßlich der vor einem Jahr angelaufenen Sanierung beschlossen worden war, ist nach Angaben von Geschäftsführer Burkhard Vogel damit beendet.

In diesem Jahr hatte Strässle bereits den Bereich Geografische Informationssysteme (GIS) an die kanadische H.J. Sieber Gruppe abgetreten. Ebenfalls zur Disposition stand der Geschäftsbereich Archivierung, den Vogel aber dann doch "schlicht und ergreifend geschlossen" hat. Begründung: "Da gibt es tausend andere, die das machen."

Durch diese Konsolidierungsmaßnahmen hat Strässle rund zwölf Prozent seines Umsatzvolumens eingebüßt. Von ehemals 530 Mitarbeitern nahmen im Laufe des Jahres zirka 180 wegen Geschäftsaufgabe oder Restrukturierungsmaßnahmen ihren Hut - "die Produktivität war zu niedrig", begründet Vogel diesen Aderlaß. Heute konzentriere man sich auf die Unix- und die Windows-Welt mit den entsprechenden Produktlinien für CAD/CAM, Fertigungssteuerung und PPS.

Gerüchten, denen zufolge Strässle sich für eine Übernahme präpariert, tritt Vogel energisch entgegen. Das sei "dummes Geschwätz". Sein Ziel sei es immer gewesen, das Unternehmen zu sanieren, um damit Geld zu verdienen. Mit der Konsolidierung liege er voll im Plan. Daß sich mit dem Ansatz, Fertigungs- und Konstruktionssoftware im Sinne einer "relationalen Verbindung" zu verzahnen, Gewinn machen lasse, werde er den Skeptikern schon bald beweisen.

"Wir sind im Umsatz gewaltig zurückgegangen, weil wir Geschäftsaktivitäten aufgegeben und verkauft haben", erklärt Vogel, doch das erste Sanierungsgeschäftsjahr sei exakt so abgeschlossen worden, wie es von der Geschäftsführung geplant worden sei. Auf einem voraussichtlich geringeren Umsatzniveau werde die Softwareschmiede Ende des nächsten Geschäftsjahres eine schwarze Null vorweisen.