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04.01.1991

Strahlenschutz allein genügt nicht

Widersprüchliche Meldungen über die Schädlichkeit von Bildschirmstrahlungen haben schon viele Anwender in Panik versetzt. Bis jetzt brachten wissenschaftliche Untersuchungen allerdings keine eindeutigen Ergebnisse. Sich über die unzulängliche Beweisführung zu ereifern hilft den Betroffenen wenig.

Zudem wird der Anwender durch ein Begriffs- Wirrwarr verunsichert: Verbirgt sich hinter dem Attribut "strahlungsarm" eine einheitliche Definition? Ist "Ergonomisch geprüft" ein Synonym oder eine eigenständige Erfindung des TÜV? Wenn sich ein Produkt an den schwedischen Richtlinien orientiert, hält es sie dann auch ein? Wird bei der Strahlenmessung mit denselben Methoden gearbeitet?

Hier ist der Gesetzgeber gefordert, dem Ergonomie-Vorreiter Schweden nachzueifern und strenge Richtlinien über die Höchstwerte von Bildschirmstrahlung festzulegen. Daß Gefahren speziell für schwangere Frauen nicht auszuschließen sind, sollte hierfür Grund genug sein. Bis dahin können die Anwender durch ihr Kaufverhalten die Hersteller überzeugen, daß strahlungsarme Bildschirme stark im Kommen sind.

Der meiste Streß entsteht aber nicht durch Strahlenbelastung, sondern durch eine unbefriedigende Arbeitssituation. Und dies fordert die Unternehmen ungleich stärker als die Forderung nach ergonomischen Möbeln oder guten Monitoren, die sie einfach kaufen können. hp