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26.09.2006

Strategische Defizite bremsen SOA

Für Service-orientierte Architekturen fehlt Unternehmen häufig der konzeptionelle Rahmen.

Zwischen IT- und Geschäftsstrategie klafft noch immer eine Lücke. Das erschwert den Aufbau und die Verwaltung von Service-orientierten Architekturen (SOA). Abhilfe könnte das weiter gefasste Konzept der Enterprise Architecture schaffen, lautete eine Botschaft auf den "SOA Days" der Deutschen Post.

"Viele SOA-Projekte werden spektakulär scheitern", prognostiziert Anne Thomas Manes vom US-amerikanischen Beratungsunternehmen Burton Group. Schuld daran seien nicht die Technik, sondern kulturelle und politische Probleme. Nachhaltigen Erfolg bringe nur eine strategische Planung. Nach ihrer Einschätzung gehören dazu eine Enterprise-Perspektive, ein starkes Governance-Programm und eine robuste Runtime-Infrastruktur.

"Nutzen Sie Elemente der Enterprise Architecture, um Governance und Business-Modelle aufzusetzen", rät auch Michael Herr, Chef des Post-eigenen IT-Dienstleisters Sopsolutions. Johannes Helbig, CIO des Post-Konzernbereichs Brief, sieht in der "semantischen Integration" die eigentliche Herausforderung in einer SOA: "Das liefert kein Hersteller." (Bericht auf Seite 12.) (wh)