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27.08.1993 - 

Erste Produkte fuer XA/R-Unix-Umgebung

Stratus baut SNA-Unterstuetzung bei fehlertoleranten Systemen aus

MUENCHEN (CW) - Die Stratus Computer Inc. aus Marlboro, Massachusetts, moechte ihre Unix-basierten XA/R-Rechner als veritable Downsizing-Plattform positionieren. Deshalb sollen diese High-end-Rechner ab sofort durch neue Softwareprodukte fuer den Einsatz als Hosts in SNA-Umgebungen tauglich gemacht werden.

Bislang dienen die unter FTX-Unix laufenden Maschinen hauptsaechlich als Front-end-Rechner fuer Mainframes. Stratus hofft, die XA/R-Rechner als Systemplattform zu plazieren, auf die zeitkritische Anwendungen heruntergeladen werden koennen, die bislang auf Grossrechnern lagern.

Bis jetzt stellte der Tandem-Konkurrent und Spezialist fuer fehlertolerante Systeme SNA-Support nur auf der proprietaeren VOS- Betriebssystem-Ebene bereit. Christine Carlson, die SNA-Produkt- Managerin von Stratus, vertritt allerdings die nachvollziehbare Meinung, "es macht nicht unbedingt Sinn, von einer proprietaeren auf eine andere herstellereigene Plattform zu wechseln". Insofern halten es Brancheninsider durchaus fuer plausibel, SNA- Funktionalitaet fuer Unix-Rechner bereitzustellen.

Allerdings bezweifeln Kenner der Szene, ob Anwender dem FTX- Betriebssystem eine aehnliche Zuverlaessigkeit zutrauen wie dem VOS- System. Analysten wie Peter Kastner vom Marktforschungsunternehmen Aberdeen Group in Boston, Massachusetts, glauben zudem, dass sich Stratus mit den SNA-Optionen fuer das FTX-Betriebssystem ins eigene Fleisch des VOS-SNA-Geschaefts schneidet.

Zwei Programmpakete wurden bislang vorgestellt: "FTX Secondary SNA" sowie "FTX APPC". Beide Produkte ermoeglichen die Kommunikation mit Mainframes, AS/400-, Series/1-, System/36- und /38- sowie PC-Systemen der IBM. Mit FTX Secondary SNA fungieren Stratus-Rechner als remote 3270-Cluster-Controller, wobei die Unterstuetzung von LU 0, 1, 2 und 3 sichergestellt sei. FTX APPC ermoeglicht die Kommunikation von Stratus- mit APPC-Applikationen und unterstuetzt LU 6.2 und PU 2.1 und 2.0 sowie einfache, multiple und parallele Sessions.