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08.12.2005

Stratus öffnet sich für Linux

Der Anbieter reagiert auf Kundenwünsche.

Als einer der letzten Rechneranbieter unterstützt jetzt auch Stratus, Hersteller fehlertoleranter Server, Linux. Auf den "ftServern" ist nun Red Hat Enterprise Linux AS 4, Update 2, zugelassen. Bisher bestand nur die Wahl zwischen dem hauseigenen Betriebssystem VOS und Windows Server 2003. Außer Red Hat erlaubt Stratus das japanische Miracle-Linux und die Variante "ftLinux" aus der eigenen Entwicklung.

Die Hinwendung zu Linux begründet Manfred Luttkus, Stratus-Chef im deutschsprachigen und osteuropäischen Raum, mit "einer signifikanten Nachfrage der Kunden". Die können nun auch Linux-Applikationen auf den fehlertoleranten Servern betreiben. Allerdings ist es ohne Virtualisierung nicht möglich, Linux und Windows parallel zu nutzen. Durch die komplett redundante Auslegung der Intel-basierenden Hardware und gehärtete Treiber der Komponenten erreicht Stratus eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent ("five nines"), was eine Ausfallzeit von 5,25 Minuten pro Jahr bedeutet.

Die Öffnung verband Stratus mit der Vorstellung eines Linux-fähigen neuen ftServer "T60", der als Zwei- oder Vier-Wege-System erhältlich ist. Der Rechner auf Basis des auf 3,0 Gigahertz getakteten Intel Xeon arbeitet mit 2 bis 12 GB RAM, mit bis zu drei internen Platten und zwölf PCI-Slots. Damit ist dieses System quasi der große Bruder des ebenfalls mit Red Hat laufenden "T30", der in puncto Arbeitsspeicher und I/O mit der halben Kapazität angeboten wird. Der Anbieter bewirbt den zehn Höheneinheiten messenden Rack-Server T60 für unternehmenskritische Anwendungen wie Datenbanken, CRM, ERP oder für Network Services, Hosted IP und Telekommunikationslösungen. (ls)