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28.11.1997 - 

Vor dem Umstieg auf Merced-CPUs

Stratus stellt fehlertolerante Systeme mit PCI-Architektur vor

Die Continuum-400-Familie besteht aus mehreren Modellen, die entweder mit dem "PA-7100" oder dem "PA-8000" ausgerüstet sind. Sie bilden die Einstiegsebene der Continuum-Serie, die nach oben hin durch die Familien "600" und "1200" abgerundet wird.

Das Spitzenmodell "Continuum 428" besitzt zwei CPUs (PA-8000, 180 Megahertz) und 2 MB Cache-Speicher pro Prozessor. Das ganze System besteht aus Modulen, den sogenannten Customer Replacement Units (CRUs). Der Hersteller erhofft sich davon, daß auch technisch weniger versierte Anwender einfache Service-Arbeiten ausführen können, indem sie die "hot-pluggable" ausgelegten Einheiten während des Betriebs einfach austauschen. Im Gehäusefuß sind bis zu acht Festplatten sowie das PCI-Subsystem mit maximal 14 Steckkarten untergebracht. Als Betriebssystem stehen wahlweise die Stratus-Eigenentwicklung "FTX", ein spezielles Hochverfügbarkeits-Unix auf Basis von System V R4 MP, oder HPs Unix-Derivat HP-UX 10.20 zur Auswahl.

Für die Zukunft hat der Hersteller bereits jetzt seine Entscheidung angekündigt, auf die von HP gemeinsam mit Intel entwickelte Prozessorarchitektur "IA-64" umzusteigen. Diese ist zumindest theoretisch voll binärkompatibel zu bisherigen Intel- und HP-CPUs. Da Stratus mit seinen "Radio-Cluster"-Systemen bereits heute auch fehlertolerante Server unter Windows NT offeriert, mutmaßt der britische Brancheninformationsdienst "Computergram", daß diese mit der Continuum-Reihe zu einer gemeinsamen "Harmony" getauften Linie verschmolzen werden sollen. Als Betriebssysteme kämen dann sowohl NT als auch Unix in Frage. Allerdings dürften diese Systeme erst einige Zeit nach den ersten Merced-CPUs marktreif sein, also kaum vor dem Jahr 2000, spekuliert "Computergram".