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19.11.2009

Streit um Auftrag für US-Tankflugzeuge verschärft sich

Von Josh Mitchell DOW JONES NEWSWIRES

Von Josh Mitchell DOW JONES NEWSWIRES

WASHINGTON (Dow Jones)--Der Konflikt um die Vergabe eines Militärauftrages durch das US-Pentagon an die Rivalen Airbus oder Boeing spitzt sich zu. Zahlreiche US-Senatoren drängten das US-Verteidigungsminsterium am Mittwoch in Washington, das Budget von 40 Mrd USD für den Kauf neuer Tankflugzeuge nicht auf den europäischen Flugzeugbauer Airbus zu verwenden und statt dessen auf den heimischen Hersteller Boeing zu setzen.

Eigentlich hatte die EADS-Tochter Airbus mit ihrem US-Partner Northrop Grumman bereits im vergangenen Jahr den milliardenschweren Auftrag des US-Militärs für den Bau von 179 Tankflugzeugen gewonnen. Das US-Militär musste den Auftrag allerdings neu ausschreiben, nachdem Boeing erfolgreich Einspruch gegen die Vergabe des Auftrages an Airbus/Northrop Grumman eingelegt hatte. Das Pentagon will den Sieger der neuen Ausschreibung im kommenden Jahr bekannt geben.

Das politische Ringen um den Auftrag war aber schon am Mittwoch in vollem Gange. Zahlreiche Demokraten und Republikaner im Weißen Haus ergriffen Partei für Boeing und verwiesen auf eine vorläufige Entscheidung der Welthandelsorganisation WTO vom September. Diese stellte seinerzeit fest, dass Airbus von der EU wettbewerbsverzerrende Subventionszahlungen erhalten habe. Eine endgültige Entscheidung der WTO steht allerdings noch aus.

"Wir können es uns nicht leisten, US-Firmen zu benachteiligen, indem wir Aufträge an Airbus vergeben, ohne den WTO-Beschluss zu berücksichtigen", sagte am Mittwoch der republikanische Senator Christopher Bond (Missouri) in Washington. Ganz ausschließen von dem Auftrag will Senator Bond Airbus jedoch nicht. Unterstützung erhielt er von einigen weiteren Senatoren.

Auf Seiten von Airbus steht dagegen Senator Richard Shelby aus Alabama. In seinem US-Bundesstaat will Airbus bei Erhalt des Auftrages die Flugzeuge montieren. Er verwies darauf, dass der WTO-Befund lediglich vorläufiger Natur sei und nicht das endgültige Urteil der Welthandelsorganisation darstellt.

Webseiten: www.eads.com www.airbus.com www.northropgrumman.com www.boeing.com -Von Josh Mitchell, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 104; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/eyh/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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