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11.06.1999 - 

Analyse-Tool senkt Mainframe-Kosten

Strobe unterstützt MQ Series und Unix

MÜNCHEN (CW) - Das amerikanische Unternehmen Programart hat eine neue Version von "Strobe MVS" entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Standardsoftware für das Application Performance Management in Großrechnern.

Als Besonderheit hebt der Hersteller das "Strobe-Cics"-Feature hervor, das in Verbindung mit "Strobe MVS for Sysplex" eingesetzt wird. Über diese Funktion erhält der Anwender Berichte, die ihm Detailinformationen zu einzelnen Transaktionen oder Transaktionsgruppen liefern. Zudem lassen sich die Servicezeiten von Transaktionen einschließlich der Wartezeiten aufschlüsseln. Dabei werden die Cics-Ressourcen mit einbezogen, die den Datendurchsatz behindern. Das System ordnet daraufhin die beobachteten Aktivitäten dem entsprechenden Cics-API oder Subsystem-API zu.

Das "Strobe DB2"-Feature wird in Zukunft Resource Recovery Services Attachement Facility (RRSAF) unterstützen, das den Anwender darüber informiert, wieviel DB2 an CPU- oder Parallel-Sysplex-Leistung bei der Bearbeitung einer Anfrage benötigt wird. Ferner soll diese Funk- tion die Analyse der SQL-Laufzeit, die durch eine Workstation angestoßen wird, erleichtern.

Auch das "Armpower-SQL"-Analyse-Feature wurde laut Herstellerangaben weiter verbessert und bietet jetzt einen Report für Prädikate sowie eine Vorschau-Funktion, die eine dynamische Analyse von Prädikaten erlaubt.

Parallel zur neuen Version von Strobe MVS für Sysplex kündigt Programart die Verfügbarkeit der drei neuen Strobe-Subkomponenten für Unix, MQ-Series und Java an. Applikationen, die auf OS/390-Unix-System-Services laufen, lassen sich künftig mit dem "Strobe-Unix-System-Services"-Feature messen und analysieren. Entsprechend erfüllt die "MQ-Series"-Funktion diese Aufgabe bei Cics- und Batch-Anwendungen, die IBMs "MQ Series for OS/390" nutzen. Schließlich unterstützt die neue "Strobe-Java"-Option das IBM-Produkt "Visual Age for Java Enterprise Edition for OS/390". Distributor ist die Emerald Software in Aschheim bei München.