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11.05.2009

Strukturiertes Vertrags-Management lohnt sich

Mit Hilfe eines VM-Systems können Unternehmen die Kosten für die Prozessberatung erheblich reduzieren.

Angesichts des wachsenden Anteils an Fremdleistungen werden die Organisation und Steuerung von Lieferantenbeziehungen immer komplexer. Ein strukturiertes Vertrags-Management (VM) kann dazu beitragen, die Kosten zu senken und die Risiken zu verringern. Das belegen die bisherigen Ergebnisse der RWTH Aachen University, die die Rolle der IT bei der Prozessunterstützung im beschaffungsseitigen Vertrags-Management untersucht hat.

Mehr Transparenz

Laut der seit Februar 2009 laufenden Erhebung haben 60 Prozent der Unternehmen in den letzten fünf Jahren ein VM-System eingeführt. Ihren Angaben zufolge wurden die beschaffungsseitigen Vertragsbeziehungen dadurch transparenter und entsprechen den fachlichen Anforderungen besser. Darüber hinaus konnten die VM-Anwender die Kosten für die Prozessberatung deutlich senken – in 65 Prozent der Firmen um 20.000 Euro. Bei sieben Prozent lagen die Einsparungen zwischen 25.000 und 50.000 Euro und bei 28 Prozent sogar über 50.000 Euro.

Die IT-Kosten im VM-Projekt halten sich dabei in Grenzen: In der Hälfte der Firmen betragen sie weniger als 20.000 Euro. 29 Prozent investieren zwischen 50.000 und 100.000 Euro und 21 Prozent mehr als 100.000 Euro in die IT-gestützten VM-Prozesse. Danach liegen die laufenden IT-Kosten für 72 Prozent der befragten Firmen unter 20.000 Euro pro Jahr. (sp)