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23.02.1979 - 

Die Dienstleistungs-Rechenzentren:

Strukturvergleich legt Kapitalnot bloß

HANNOVER - Aus den jüngsten Strukturzahlen, die der Verband Deutscher Rechenzentren (VDRZ) als "Betriebsvergleich 78" vorlegte, wird für Verbandsgeschäftsführer Dipl.-Ing. Peter Lange-Hellwig "ganz klar, daß sich bei größeren Investitionsvorhaben die kleineren Betriebe unter einen schützenden Schirm flüchten müssen". In der Tat dürfte bei einer durchschnittlichen Eigenkapital-Ausstattung von 29 Prozent die vernetzte Dialog-Zukunft der Branche nur schwer finanzierbar sein, zumal nur acht Prozent der im Betriebsvergleich befragten RZ-Dienstleister die anzustrebende Umsatz/Gewinnmarge von mindestens acht Prozent erreichten.

Gerade bei den Betrieben mit bis zu zwei Millionen Mark Umsatz hat sich die Umsatzrendite gegenüber 1976 drastisch von 12,2 auf 6,4 Prozent halbiert, auch bei den Großen (mehr als fünf Millionen Mark Umsatz) schrumpfte die Rendite von 9,9 auf 8,1 Prozent. Lediglich die neun befragten Unternehmen mit zwei bis fünf Millionen Mark Umsatzvolumen (28 Prozent des untersuchten Gesamtergebnisses) konnten ihre Rentabilität im Mittel von 6,8 auf 8,8 Prozent steigern.

Positiver wirken die Kenndaten über die Gesamtkapitalrendite: Hier schlagen die kleineren Unternehmen mit 35,80 Prozent Eigen- und Fremdmitteln im Verhältnis zum Umsatz ihr Gesamtkapital etwa dreimal im Jahr um, Großbetriebe tun's zweimal.

Interessant ist die Umsatzaufteilung der Rechenzentren: Im Branchendurchschnitt rekrutieren sich aus der reinen Datenverarbeitung 75 Prozent, aus der Datenerfassung 12 Prozent des Umsatzes, während für den Software-Vertrieb sechs und den Maschinenverkauf (nur Provision berücksichtigt) ein Prozent ermittelt wurden. Werden die Umsatzträger jedoch nach Firmengröße aufgesplittet, so dominiert bei Rechenzentren mit mehr als zwei Millionen Mark Umsatz die Datenverarbeitung mit rund achtzig Prozent, während kleinere Service-Betriebe 16 Prozent ihres Umsatzes mit der Datenerfassung erwirtschaften.