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Motorola wechselt von Office auf Clarisworks


16.08.1996 - 

Suitegeschäft: Härtere Konkurrenz für Microsoft

Noch immer ist das Applikationsgeschäft mit Abstand die lukrativste Einnahmequelle Microsofts. Rund 90 Prozent Marktanteil (zirka 22 Millionen Anwender weltweit) hält der Windows-Produzent mit "Office 95" im Bereich der integrierten Pakete.

Nichtsdestotrotz erwarten Branchenkenner eine verschärfte Konkurrenz im Suitegeschäft. Vor allem der Grafikspezialist Corel ist angetreten, um Microsoft Marktanteile abzujagen. Wie Steve Ballmer, Microsofts Executive Vice-President of Sales and Support, gegenüber dem "Wall Street Journal" erklärte, verkaufe Corel seine Suite an einige PC-Anbieter zu einem Bündelpreis von weniger als zehn Dollar pro Installation: "Corel übt mehr Druck auf unser Geschäft aus als je ein Wettbewerber zuvor", klagte der Topmanager.

Auch die Anti-Office-Entscheidungen mancher Anwender dürften Microsoft nicht schmecken. Die Motorola Inc., Phoenix, Arizona, etwa, hat erst kürzlich den Austausch von 1000 Office-Paketen gegen das Konkurrenzprodukt "Clarisworks" von Claris beendet. Rick Yborra, Director of World Marketing Information Solutions bei Motorola, begründet diesen Schritt damit, daß Anwender ihre Arbeit mit dem Produkt der Apple-Tochter "effektiver und schneller ausführen" als mit Microsofts Pendant. Erste Maßnahmen gegen einen drohenden Anteilsschwund hat Microsoft bereits getroffen. Die Gates-Company hat in die Entwicklung von Office 97 doppelt soviel investiert wie in die Vorgängerversion.