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06.04.1990 - 

IBM läßt auf sich warten

Summit-Anwender müssen sich noch bis 1991 gedulden

NEW YORK (cw) - Mainframe-Kunden von Big Blue werden möglicherweise ihre Entscheidung über Investitionen für einen Summit-Mainframe auf die lange Bank schieben müssen: Wie das "Wall Street Journal" erfahren haben will, seien von seiten der IBM entsprechende Andeutungen gegenüber einigen Kunden gemacht worden.

Eine solche Aussage wäre insofern von Bedeutung, als etwa ein Konkurrent wie die Hitachi Data Systems jetzt mit neuen Mainframes auf den Markt kommt, die die Leistungsfähigkeit des potentesten IBM-Großrechners, des 3090-600J-Systems, signifikant übertreffen soll (vergleiche CW Nr. 12 vom 23. 3. 1990, Seite 31, "Hitachi macht Eröffnungszug... ").

Auch von der Amdahl CORP., die als Mitbewerber auf dem von der IBM dominierten Großrechner-Markt auftritt, wird vermutet, daß sie die Betatests für ihre neuen Mainframes bereits abgeschlossen habe.

Sollten die Aussagen zutreffen, daß Big Blue seine neuen Höchstleistungsrechner erst Ende 1991 vorstellen wird, könnte dies mit einem entscheidenden Wettbewerbsnachteil für die Armonker verbinden sein. Nach Angaben der Gartner Group erzielt die IBM rund die Hälfte des Umsatzes durch den Verkauf ihrer Mainframes ein, schließlich der damit verbundenen Serviceleistungen, Peripheriegeräte und Software. Ein Einschnitt in diesem Bereich wäre für Big Blue somit von Bedeutung.