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06.11.2006

Sun erholt sich wieder

Mit einem Verlust von 56 Millionen Dollar und einem Umsatz von knapp 3,2 Milliarden Dollar hat der Server- und Speicherspezialist Sun Microsystems das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2007 (Ende: 30. Juni 2007) abgeschlossen. Das Unternehmen erklärte, das Umsatzplus von 17 Prozent und die Halbierung der Verluste im Vergleich zum Vorjahresquartal seien vor allem auf Firmenzukäufe, etwa Storagetek, höhere Serviceeinnahmen und die steigende Akzeptanz des Betriebssystems Solaris 10 zurückzuführen.

Marcel Schneider, Geschäftsführer von Sun Deutschland, erklärte gegenüber ChannelPartner, "im schwierigen Markt Deutschland" habe Sun "zweistellig wachsen" können. Sowohl das Geschäft mit Opteron-Servern habe sich sehr gut entwickelt, - "ein Plus von 50 Prozent", so Schneider - als auch die Nachfrage nach Software, vor allem Middleware beziehungsweise Identity-Management. Bei Letzterer habe Sun Deutschland ein Plus von 40 Prozent verzeichnet. Und da Sun auch einen Aufschwung im Partnergeschäft erlebe - "wir werden noch stärker mit Partnern, mit ISVs und Integratoren zusammenarbeiten" (Schneider) - , sei Sun hierzulande wie weltweit "im Plan". Im Plan heißt laut Sun, es werde im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wieder Gewinne bilanzieren können.

Was die Aussichten für das laufende zweite Quartal 2007 angeht, wollte Sun-Chef Jonathan Schwartz keine Prognose abgeben. Doch auf Drängen von Analysten sagte er, Sun werde im oberen einstelligen Bereich wachsen.

Zugleich verkündete er, Sun werde für die Open-Source-Java die gleiche Lizenz wie für Open-Solaris nutzen. Bei Java setzt Sun künftig auf Einnahmen aus Dienstleistungen.

Wolfgang Leierseder