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25.05.2001 - 

Umsatzrückgang trotz höherer Verkaufszahlen

Sun erzielt weniger Einnahmen mit Unix-Servern

MÜNCHEN (CW) - Sun Microsystems konnte im ersten Quartal dieses Jahres 10,7 Prozent mehr Unix-basierte Server absetzen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Allerdings ging der Umsatz um acht Prozent zurück. Bei IBM war es umgekehrt: Trotz sinkender Verkaufszahlen steigerte das Unternehmen die Einnahmen um 18 Prozent.

Bei Unix-basierten Servern verweist Marktführer Sun lieber auf seine Verkaufszahlen als auf den Umsatz. Mit gutem Grund: Wie der britische Brancheninformationsdienst "Computerwire" unter Berufung auf eine noch nicht veröffentlichte Studie von Gartner Dataquest berichtet, ist der Umsatz aus dem Geschäft mit Solaris-Servern trotz Steigerung der Verkäufe um 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. So konnte Sun im ersten Quartal 2001 in den USA 30 663 Unix-basierte Server verkaufen. Die Einnahmen fielen jedoch um acht Prozent auf 917 Millionen Dollar.

Erzrivale IBM verkaufte im ersten Quartal deutlich weniger Unix-Server - laut Gartner 15775 Stück, was einem Rückgang von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dafür konnte er den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf 394 Millionen Dollar steigern und seinen Marktanteil auf 21,3 Prozent erhöhen (Vorjahr 15,9 Prozent).

Auch im gesamten Server-Markt (alle Betriebssysteme) setzte Sun 10,7 Prozent mehr Geräte als im Vorjahr ab. Allerdings erhöhte das Unternehmen seinen Marktanteil in puncto Verkaufszahlen nur von neun auf zehn Prozent und liegt damit nach wie vor an vierter Stelle - hinter IBM, Compaq und Dell. Beim Umsatz bleibt Sun mit einem Marktanteil von 23 Prozent im plattformübergreifenden Server-Markt die Nummer zwei nach IBM (30 Prozent).