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12.11.1999 - 

Capacity on demand für E-10000-Systeme

Sun gestaltet Preismodell für Unix-Server flexibler

FRAMINGHAM (IDG) - Für den High-end-Server "Enterprise 10000" bietet Sun Microsystems ein neues Preismodell als Option an. Mit Blick auf eine spätere Leistungssteigerung können Kunden Maschinen ordern, deren Kapazität vorerst nur zum Teil genutzt wird.

Auf ein ähnliches Lizenzkonzept, wie es IBM oder Amdahl für ihre Großrechner offerieren, können Sun-Kunden ab dem 15. November beim hauseigenen Top-Server E 10000 zurückgreifen.

Benötigt ein Unternehmen beispielsweise ein System mit acht Prozessoren, läßt sich eine Maschine mit 20 CPUs ordern, von denen die restlichen zwölf mittels eines elektronischen Schlüssels "stillgelegt" sind. Hard- und Softwarekosten fallen nur für acht Prozessoren an. Steigt der Leistungsbedarf, aktiviert der Kunde weitere Prozessoren, wofür Sun dann ab diesem Zeitpunkt Gebühren erhebt.

Shahin Khan, Marketing-Direktor für High-end-Server, erklärte das Konzept anhand eines Rechenbeispiels: Statt mehr als eine Million Dollar für das 20-Wege-System bezahlt der Kunde zunächst 400000 Dollar für den Rechner mit acht CPUs. Für jeden freigeschalteten Prozessor sind 66500 Dollar fällig, laut Sun nur wenig mehr als für ein herkömmliches Upgrade. Jeder weitere der maximal 64 Sparc-Chips schlägt wie bisher mit 27500 Dollar zu Buche.

Als Zielmarkt sehen die Strategen der McNealy-Company in erster Linie Bereiche, in denen schnell wachsende Applikationen eingesetzt werden, etwa bei Web-Dienstleistern. Nach Angaben von Sun können auch Kunden, die ihren E-10000-Server nach dem üblichen Lizenzmodell gekauft haben, auf das "Capacity-on-demand"-Modell umsteigen.