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24.12.1999 - 

Multiprozessor-Systeme nicht so verfügbar wie versprochen

Sun hat Probleme mit Ultrasparc-II-CPUs

MÜNCHEN (CW) - Die Gartner Group hat ihre Kunden vor möglichen Problemen mit Suns Ultrasparc-II-Prozessoren gewarnt. Betroffen seien Server mit Symmetric-Multiprocessing-(SMP-)Konfigurationen, in denen Ultrasparc-II-CPUs mit 400 Megahertz Taktrate und einem 4 MB großen L2-Cache arbeiten.

Wie der britische Informationsdienst "Computergram" berichtet, haben Unternehmen, die "UE-6500"-Server mit mehr als 20 Prozessoren und "UE-10000- Starfire"-Server mit mehr als 36 CPUs im Einsatz haben, bei den Marktforschern über Probleme geklagt. Darüber hinaus gebe es laut Gartner auch Schwierigkeiten bei Konfigurationen mit weniger Prozessoren. Betroffen seien ausschließlich Ultrasparc-II-CPUs mit 400 Megahertz und 4 MB L2-Cache. Die Varianten mit 8 MB L2-Cache scheinen dagegen keine Schwierigkeiten zu machen.

Welcher Art die Probleme seien, darüber wollten sich weder Gartner noch Sun genauer äußern. Die Analysten warnten jedoch vor einer geringeren Verfügbarkeit der Rechenanlagen. Nach ihren Berechnungen läge sie zwischen 94 und 98 Prozent. Das ist deutlich weniger als die von Sun versprochenen 99,95 Prozent.

Sun hat die Probleme mit dem 4 MB großen L2-Cache auf den Ultraspac-II-Chips zugegeben. Allerdings seien die Schwierigkeiten bereits vor Monaten behoben worden. Dagegen berichtet Gartner, die jetzt bekanntgewordenen Probleme seien erst vor wenigen Wochen aufgetaucht. Die Marktforscher raten ihren Kunden, die betroffenen Prozessoren gegen CPUs mit 8 MB großen L2-Cache auszutauschen. Beim Neuerwerb sollten die Käufer keine Rechner akzeptieren, die mit Ultrasparc-CPUs mit 4 MB L2-Cache ausgerüstet sind. Von Sun war bis Redaktionsschluß kein Kommentar zu den Vorwürfen zu bekommen.