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27.10.2000 - 

Neue Umsatz- und Verkaufszahlen

Sun liegt bei Unix-Servern vorn

MÜNCHEN (CW) - Sun ist im Markt für Unix-basierte Server die Nummer eins. Im zweiten Quartal lieferte das Unternehmen zweieinhalbmal so viele Unix-Server aus wie Hewlett-Packard und fast doppelt so viele wie IBM. Sein Marktanteil betrug damit beim Umsatz 37 Prozent - bei den Verkaufszahlen waren es sogar 43 Prozent.

Den Marktforschern von IDC zufolge setzte Sun im zweiten Quartal 76 469 Unix-basierte Entry-Level-Server (Rechner unter 100000 Dollar) im Wert von insgesamt 1,1 Milliarden Dollar ab. Das entspricht einem Anteil an den Umsatz- und Verkaufszahlen von je 43 Prozent pro Segment. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres konnte Sun seinen Marktanteil - was die Zahl der verkauften Geräte angeht - um 63 Prozent steigern.

Auch im Markt für Unix-basierte Highend-Server (ab eine Million Dollar pro Gerät) konnte Sun seine führende Stellung halten. Laut IDC kommt das Unternehmen in Sachen Ertrag auf einen Marktanteil von 54 Prozent - bei den Verkaufszahlen sogar auf 63 Prozent. Sun lieferte im zweiten Quartal 541 Highend-Maschinen, ausnahmslos Starfire-Server, im Wert von 515 Millionen Dollar aus.

Bei Midrange-Servern - zwischen 100 000 und einer Million Dollar - hat Sun seine Rivalen HP und IBM im zweiten Quartal erstmals überholt. Mit dem Verkauf von 7432 Rechnern im Wert von 963 Millionen Dollar konnte das Unternehmen seinen Umsatz auf 28 Prozent steigern. Bei den Verkaufszahlen lag Suns Marktanteil bei 41 Prozent. Die Strategie, Hardware und Betriebssysteme zu koppeln, macht sich offenbar bezahlt: Für die zahlreichen Firmen, die schon seit Jahren Solaris einsetzen und viel Geld in ihre Server-Infrastruktur investiert haben, kommt ein Wechsel zu einer anderen Plattform meist nicht in Frage.