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23.10.1998 - 

Sunnet vermittelt Applets zum entfernten Rechner

Sun Microsystems setzt Java-Duftmarke im Remote-Access-Terrain

Mit Sunnet wird der Anbieter eine Java-basierte Software ausliefern, die entfernten PCs eine einfache Möglichkeit gibt, Internet-Verbindungen einzurichten. Indem die erforderliche Authentifizierungs- und Verschlüsselungssoftware als Java-Applet auf den Client geladen wird, umgeht Sunnet die Installation einer speziellen Anwendung für den Remote Access.

Damit räumt Sun eine wesentliche Hürde bei entfernten Zugriffen aus dem Weg. "Die Clients mit einer Remote-Access-Software auszurüsten ist eine aufwendige Aufgabe, weil meistens eine Vielzahl von Rechnern ins Unternehmensnetz eingebunden werden müssen. Das wird um so schwieriger, je mehr mobile Anwender es gibt, die an wechselnden Orten arbeiten", argumentierte Jody Cohn, Administrator bei Weider Publications.

Lediglich ein PC oder Laptop mit Browser sind laut Sun erforderlich, um die unternehmenseigenen Ressourcen auch außerhalb des LANs nutzen zu können. Der Anwender müsse den Online-Zugang zu seinem Internet-Service-Provider sicherstellen und sich dann mit Name und Paßwort an einem unternehmenseigenen Web-Server anmelden, der mit dem hauseigenen Netz verbunden ist. In der Folge sendet der Rechner ein Applet an den angeschlossenen Client, der die weitere Kommunikation verschlüsselt.

Danach können Mitarbeiter E-Mails, Faxe und Voice-Mails empfangen und versenden sowie Datenbankeinträge abrufen. Applikationen auf dem zentralen Server lassen sich vom Client aus starten. Dazu integriert Sun das mit der Akquisition von I-Planet übernommene Werkzeug "Remote Passage", das Datenbankzugriffe sowie Anwendungsaufrufe unabhängig von dem im Unternehmen verwendeten Betriebssystem vornimmt.

Um die schmalbandigen Datenwege nicht zu überlasten, nutzt Sunnet Verfahren, die bei Suchfunktionen nur Anfrage und Ergebnis in komprimierter Form übermitteln. Das Sun-Verfahren erlaubt es zudem, an eine vom entfernten Rechner abgeschickte E-Mail Daten aus der Zentrale anzuhängen. Der mobile Anwender schreibt den Nachrichtentext und vermittelt ihn zur Unternehmens-DV. Dort werden die entsprechenden Dateien angehängt und zum Ziel weitergereicht.