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15.08.2003 - 

Solaris zur Infrastruktursuite ausgebaut

Sun schickt Orion-Bundle in den Betatest

MÜNCHEN (IDG) - Sun Microsystems hat mit dem Betatest seines Orion-Projekts begonnen. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich ein Konzept, wie es auch Microsoft mit der Bündelung von Betriebssystem und anderen Server-Komponenten zu einer kompletten IT-Infrastruktur verfolgt.

"Wir planen, jedes Stück Software aus unserem Haus untereinander zu integrieren, zu testen und dann in Solaris einzubetten", erklärt Suns Betriebssystem-Chef John Loiacono das Orion-Konzept. Das Ziel dabei ist ein sich über die ganze Suite erstreckendes Framework mit gemeinsamen Softwarekomponenten, Single-Sign-on-Funktionen sowie einheitlichen Installationsroutinen beziehungsweise einer einzigen Registrierung. Beobachtern zufolge wird Orion zwischen September und November verfügbar sein und zwöf Module enthalten. Dies sind Suns Cluster Server, die Message Queue Enterprise Edition, Instant Messaging, die Server für Kalender, Messaging und Portale, der Portal Remote Access Server, Identity-, Directory- und Web-Server sowie zwei Versionen des Sun ONE Application Server.

Analysten sind sich über den Erfolg Orions allerdings nicht sicher. Die Suite umfasst neben Komponenten, die wie der Directory Server als sehr gutes Produkt seiner Softwarekategorie eingestuft werden, naturgemäß auch schwache Module. So etwa der Web Application Server, der weit hinter Konkurrenzangeboten von IBM und Bea liegt. Gerade im Java-Lager gibt es jedoch die Möglichkeit, auf eine Best-of-Breed-Lösung zu setzen, meint Dana Gardner von der Yankee Group.

Ein besonderer Reiz müsste von Orion deshalb über den Preis ausgehen. Detaillierte Angaben zu Lizenzkosten wollte Loiacono zwar nicht machen, er ließ jedoch durchblicken, dass man die Preise der Konkurrenz in jedem Fall unterbieten wolle. Wer also Solaris mit seiner dazugehörigen Cluster-Software im Rahmen von Orion erwirbt und eine Reihe weiterer Server-Produkte mit uneingeschränktem Zugriffsrecht erhält, wird sich genau überlegen, ob er diese trotz der Defizite nicht doch einsetzt. (ue)