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11.12.2008

Sun schmiedet Pläne für Cloud Computing

Nach ersten Anläufen mit Grid-Angeboten hofft die Java-Company auf ein neues Geschäftsfeld mit der Wolken-IT.

Vor mehr als zehn Jahren prägte Sun Microsystems den Satz "The Network ist the Computer". Im Zeitalter des Cloud Computing könnte der Java-Erfinder damit eigentlich als Pionier gelten. Doch bislang halten sich die Erfolge in Grenzen.

Erst kürzlich erklärte der Hersteller, seinen Service Grid Computing Utility, mit dem Kunden Rechenzentrumskapazität zu festen Stundensätzen buchen können, nicht mehr an Neukunden zu vertreiben. Mit der vor einigen Monaten gegründeten Cloud-Computing-Sparte will Sun das Angebot überarbeiten und eine ganze Reihe neuer IT-Dienste feilbieten.

CEO Jonathan Schwartz setzt große Hoffnungen in das Geschäftsfeld. Nach Sun-Angaben arbeiten bereits mehrere hundert Ingenieure in der neuen Abteilung. Als CTO für den Bereich holte Schwartz Lew Tucker an Bord, der bei Salesforce.com die Online-Anwendungsplattform AppExchange mit aufbaute.

Beim Entwickeln neuer Angebote kann Sun auf eine lange Liste etablierter Techniken zurückgreifen, die eine Cloud-Infrastruktur stützen.

Neben Servern und Speichersystemen, die noch immer das Kerngeschäft des Herstellers ausmachen, gehören dazu das Unix-Derivat Solaris, die Datenbank MySQL, die Virtualisierungssoftware xVM und das ZFS-Dateisystem.

Der größte Teil von Suns Software ist Open Source. Ob sich der Server-Spezialist als Cloud-Provider gegen Schwergewichte wie Amazon.com oder IBM durchsetzen kann, hängt davon ab, wie er diese Techniken zu neuen Servicepaketen schnürt und Kunden von deren Nutzen überzeugt.

Doch genau an diesem Punkt bleiben die Kalifornier bislang vage. Konkrete Ankündigungen soll es erst im neuen Jahr geben. (wh)