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23.05.1997 - 

1996 Marktführung ausgebaut

Sun stellt Workstations vor und senkt die Preise

Mit Unix-Workstations begann einst die Erfolgsgeschichte der Sun Microsystems, die dieses Segment trotz Ausrichtung auf neue Geschäftsfelder nicht kampflos den "Personal Workstations" mit Windows NT und Intel-Prozessoren überlassen wollte. Die Marktforscher der IDC verzeichneten im vergangenen Jahr für Sun eine Steigerung des Marktanteils bei den RISC-Workstations auf 41 Prozent, im Jahr zuvor hatte er noch 38,1 Prozent betragen. Der Zuwachs ging vermutlich zu Lasten von Hewlett-Packard. Der Zweite in der Rangfolge verkaufte 1996 nur mehr 19 Prozent aller technischen Workstations, im Jahr zuvor hatte der Anteil noch bei 21,7 Prozent gelegen.

Sun stellte nun aus der "Ultra-2"-Serie die Modelle "1300" und "2300" vor, die mit dem mit 300 Megahertz getakteten Ultra-Sparc-II-Prozessor arbeiten. Beide RISC-Workstations werden mit Suns Unix-Betriebssystem Solaris 2.5.1 ausgeliefert und verfügen über die Ultra-Port-Architektur (UPA). Der Vorteil der Crossbar-Verbindung liegt nach Herstellerangaben darin, daß mehrere Jobfunktionen gleichzeitig abgearbeitet werden können.

Das Modell 1300 kommt mit 128 MB Hauptspeicher, 4-GB-Festplatte, 2 MB externem Cache-Speicher, Creator- oder Creator-3D-Grafikbeschleuniger und 20-Zoll-Monitor. Das Einstiegsmodell kostet rund 60000 Mark. Das Schwestermodell "2300" beinhaltet zwei CPUs und 256 MB beziehungsweise 1 GB Hauptspeicher. Die restliche Ausstattung ist gleich. Ein Einstiegsmodell soll ab zirka 88000 Mark zu haben sein. Die Systeme sind ab sofort verfügbar.

Sun gab gleichzeitig Preissenkungen bei der bestehenden Workstation-Reihe um bis zu 30 Prozent bekannt. Auch viele Grafik- und Monitoroptionen sind nun billiger geworden.