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20.09.2007

Sun und Microsoft bauen Kooperation aus

Die x64-Server kommen auch mit dem Betriebssystem Windows Server 2003.

Aufgrund des jetzt geschlossenen Abkommens wird Sun eigene Serversysteme der x64-Systemlinie erstmals auch mit Microsofts Software "Windows Server 2003" vermarkten, teilten die Unternehmen mit. Für das bessere Zusammenspiel der Produkte wollen die Partner auf dem Microsoft-Campus in Redmond ein gemeinsames Entwicklungszentrum (Interoperability Center) gründen. Zu den Aktivitäten, die hier gestartet werden sollen, gehört auch eine Initiative, Microsofts IPTV-Software auf Suns Servern und Speichersystemen lauffähig zu machen und als Paket zu vermarkten. Laut Ovum-Analyst Dwight Davis zeigt der Deal, wie sehr sich die Welt in den vergangenen dreieinhalb Jahren verändert hat. Es sei eine natürliche Weiterentwicklung des bestehenden Abkommens, wenn Sun nun Windows Server 2003 auf seinen x64-Servern vorinstalliert anbiete und die Bestückung seiner Maschinen mit dem Microsoft-Betriebssystem nicht erst auf Kundenwunsch Handelspartnern überlasse.

Der Ovum-Mann sieht als Kernstück der neuen Harmonie die Zusammenarbeit bezüglich der Virtualisierungstechniken. Damit wollen beide garantieren, dass Suns Solaris-Betriebssystem auf Microsofts Virtual Server sowie der künftigen "Viridian"-Hypervisor-Plattform ebenso problemlos läuft wie Windows mit Suns Virtualisierungstechniken. Ähnliche Abkommen unterhält Microsoft auch mit Novell und Citrix. Davis sagte allerdings auch, dass das Abkommen offen genug für beide Partner sei, sich in Sachen Virtualisierung nicht zu sehr aneinander zu ketten.

Der Ovum-Analyst relativierte zudem die Ankündigung der beiden Unternehmen, sie würden im großen Stil Hard- und Softwarepakete schnüren und auf den Markt bringen wollten. De facto gibt es bislang in dieser Richtung lediglich eine Vereinbarung. Danach unterstützen beide AT&T und dessen Digital-TV-Angebot U-verse. Sun bietet die Server an, auf denen Microsofts Mediaroom-IPTV-Software läuft.

Wird Sun zur reinen Software-Company?

Sun hatte kürzlich zudem ein Vertriebsabkommen mit IBM geschlossen. Demzufolge wird IBM auf seinen Bladecenter-und System-x-Systemen sowie in Zukunft auch auf seinen Mainframes der System-z-Linie das Sun-Betriebssystem Solaris 10 einsetzen und auch unterstützen.

In einem Gespräch mit der computerwoche spekulierte IBMs weltweiter Hardwarechef Bill Zeitler, Sun setze künftig verstärkt auf das Softwaregeschäft. (jm)