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14.11.1997 - 

Rund 4800 Teilnehmer

Sun veranstaltet zweiten europäischen Java-Kongreß

In ihren Eingangsreferaten wurden die Sun-Manager nicht müde, den schnellen Fortschritt bei der Weiterentwicklung der Java-Plattform zu betonen. Während es bei der letztjährigen Veranstaltung noch hauptsächlich um Visionen gegangen sei, stünden laut Ed Zander, President der Sun Microsystems Computer Company, nun Fragen der Implementierung von Java-Projekten im Vordergrund. Und bei letzteren geht es längst nicht mehr um die Gestaltung von Web-Seiten, sondern um Internet-fähige Geschäftsanwendungen. Ein mittlerweile prominentes Beispiel dafür präsentierte der stellvertretende CIO des amerikanischen Paketdienstes Federal Express. Dessen im Internet abrufbares Informationssystem klärt Kunden über den Verbleib ihrer Sendungen auf. Scott McNealy machte sich über Microsoft lustig und beschränkte sich inhaltlich im wesentlichen darauf, Java für Geräte wie Funktelefone, Set-top-Boxen und Smartcards zu propagieren.

Der Besucherandrang teilte sich ziemlich gleichmäßig zwischen den geschäftsorientierten und technischen Vorträgen auf. Letztere setzten teilweise detaillierte Java-Kenntnisse voraus, die offenbar ein großer Teil des Publikums bereits vorweisen konnte.

Begleitet wurde das Symposium von einer Ausstellung, auf der mehr als 140 Softwarefirmen Java-basierte Produkte vorführten. Neben großen internationalen Konzernen wie IBM/Lotus, Hausherr Sun oder Netscape waren dort auch zahlreiche einheimische Lösungsanbieter vertreten.