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18.04.2005

Sun verringert Verluste

Trotz weiterhin rückläufiger Umsätze sieht Sun-Chef Scott McNealy den Server-Spezialisten auf dem richtigen Weg.

Wir haben gute Fortschritte gemacht", lautete das Fazit von Chief Executive Officer (CEO) Scott McNealy zu den Ergebnissen des dritten Geschäftsquartals. Der Server-Spezialist mit Sitz im kalifornischen Santa Clara nahm in den ersten drei Monaten des Jahres 2,63 Milliarden Dollar ein. Das sind etwa ein Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Unter dem Strich bleib ein Nettoverlust von neun Millionen Dollar. Allerdings profitierte Sun dabei von einer Zahlung Microsofts aus der Einigung im Kartellstreit in Höhe von 54 Millionen Dollar. Vor Jahresfrist hatte der Fehlbetrag unter Berücksichtigung von Sonderfaktoren noch rund 760 Millionen Dollar betragen.

Mit diesem Ergebnis verfehlte Sun allerdings die Erwartungen der Analysten. Diese hatten mit einem ausgeglichenen Ergebnis und einem leichten Umsatzanstieg auf 2,72 Milliarden Dollar gerechnet.

McNealy sieht seine Company dennoch auf dem richtigen Weg und verweist auf die Gesamtbilanz des bisherigen Geschäftsjahres. So blieben die Einnahmen der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2005 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konstant bei etwa 8,1 Milliarden Dollar. Die Verluste der am 27. März beendeten Neunmonatsspanne beliefen sich auf 138 Millionen Dollar nach einem Fehlbetrag von 1,2 Milliarden Dollar im Jahr zuvor.

Bei Sun Deutschland trägt nach Angaben von Geschäftsführer Marcel Schneider der vor einem Jahr eingeführte Lösungsvertrieb - etwa beim Thema Identity-Management - inzwischen Früchte. Suns Auftragseingang sei im Berichtszeitraum zweistellig gewachsen. Im Unix-Markt habe man Konkurrenten wie Hewlett-Packard Marktanteile abgenommen. Bei den Sparc-Maschinen verkauften sich vor allem Vier-Wege-Systeme gut, aber auch im Highend habe der Server-Spezialist 31 Prozent Wachstum verbucht.

Schneider zufolge erreicht Sun mit über 200 Prozent Wachstum bei den neuen Opteron-basierenden Servern in Deutschland den höchsten x86-Marktanteil des Herstellers weltweit. Der überproportionale Anstieg hierzulande sei vor allem der alten Stammkundschaft der Finanzdienstleister und Telcos zu verdanken. Aber auch im Bereich der öffentlichen Hand stoße speziell die Kombination x86/Open Solaris zunehmend auf Interesse. Ansonsten sei die Nachfrage in Deutschland aber nur moderat, erklärte Schneider. Mit dem weltweiten Abschneiden seines Brötchengebers zeigte sich der gebürtige Schweizer zufrieden, nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass das dritte Quartal bei Sun traditionell schwächer ausfällt. (ba/tc)