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Höhere Verfügbarkeit für die Mittelklasse

Sun wertet Midrange-Server auf

09.08.2002
MÜNCHEN (CW) - Mit zusätzlichen Eigenschaften aus den Topmodellen "Sunfire 15000" und "12000" wertet Sun seine Mittelklasse-Server ("Midframes") auf. Neue Prozessoren vom Typ Ultrasparc III+ mit einer Taktfrequenz von 1,05 Gigahertz sollen zudem die Rechenleistung von Midrange- und Highend-Servern erhöhen.

Sun Microsystems reagiert auf die starken Konkurrenzangebote von IBM und Hewlett-Packard (HP). Die erstmals zur CeBIT 2001 angekündigten Midrange-Server erhalten Eigenschaften zur Erhöhung der Verfügbarkeit, die bislang den Spitzenmodellen vorbehalten waren.

Zum einen handelt es sich um die Enhanced-Autorecovery-Technik. Sie ermöglicht es, redundante Serviceprozessoren einzusetzen. Fällt eine der CPUs zur Überwachung und Diagnose des Gesamtsystems aus, übernimmt ein Ersatzprozessor automatisch die Monitoring-Aufgaben. Bisher waren die Midrange-Server nur mit einer Service-CPU ausgestattet.

Eine weitere Technik, die künftig Bestandteil der Maschinen sein wird, nennt Sun "Proactive Self Diagnosis". Im Gegensatz zu den bisher verfügbaren rudimentären Diagnosefähigkeiten sollen die Server damit automatisch defekte Komponenten identifizieren und im Idealfall schon vor Auftreten einer Fehlfunktion Gegenmaßnahmen in die Wege leiten.

15 Prozent mehr Leistung

Die neuen Features werden laut Hersteller mit den "Sunfire"-Modellen "3800" (acht Wege), "4800" (zwölf Wege) und "6800" (24 Wege) ausgeliefert.

Sowohl Highend- als auch Midrange-Server bestückt Sun künftig mit Prozessoren vom Typ Ultrasparc III+, die bislang nur in den Sunblade-Workstations zum Einsatz kamen.

Die CPUs mit einer Taktfrequenz von 1,05 Gigahertz würden in kommerziellen und technischen Anwendungen Leistungssteigerungen von rund 15 Prozent ermöglichen, so das Versprechen der Hersteller. (wh)