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13.08.1999 - 

Probleme mit Vertriebspartnern befürchtet

Sun will gebrauchtes Equipment versteigern

SAN FRANZISKO (IDG) - Sun Microsystems plant offensichtlich, gebrauchtes DV-Equipment via Web zu versteigern. Der für den Herbst dieses Jahres vorgesehene Einstieg in das Web-Auktionsgeschäft dürfte bei den Vertriebspartnern für Unruhe sorgen.

Da Sun sich ausschweigt, ist nur wenig Konkretes über die Auktionspläne bekannt. Daß es sich trotzdem um mehr als ein Gerücht handelt, bestätigt Brian Sefton, CEO von Inmartech, einem US-Unternehmen, das gebrauchte Sun-Geräte verkauft. Er wurde gefragt, ob er sich an der Auktion beteiligen wolle.

Das Konzept, gebrauchte Geräte via Internet zu versteigern, ist verlockend, weil es den Unternehmen eine zusätzliche Einkommensquelle erschließt, ohne daß dafür großer Aufwand betrieben werden müßte. Wie man Versteigerungen von eigenen und fremden Rechnern in großem Stil aufzieht, hat vor allem PC-Hersteller Dell vorexerziert.

Anders als das direkt an den Endkunden verkaufende Unternehmen Dell muß Sun jedoch Rücksicht auf seine Vertriebspartner nehmen. Wenn das Unternehmen im Herbst tatsächlich über eine eigene Web-Seite gebrauchtes Sun-Equipment anbietet, dann mischt es sich in das Geschäft zumindest einiger seiner Partner ein. Darin dürfte auch der Grund liegen, warum Sun Wiederverkäufer wie Inmartech am Geschäft beteiligen will. Doch selbst wenn der Workstation-Spezialist alle Partner ins Boot holen könnte, wären noch nicht alle Probleme gelöst. "Wenn Sun direkt verkauft, dann muß es auch die Supportaufgaben übernehmen, die bisher Aufgabe der Partner waren", gibt Sefton zu bedenken.