Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

23.08.2002 - 

Vorkonfigurierte Linux-Bundles als Microsoft-Alternative

Suns Lamp-Initiative soll Lowend-Anwender locken

MÜNCHEN (CW) - Sun Microsystems bastelt weiter an seinem Linux-Image. Über die Marketing-Initiative "Sun Lamp" (Linux, Apache, My SQL, PHP) will der neue Softwarechef Jonathan Schwartz die Popularität von Open-Source-Programmen für neue Angebote nutzen.

"Lamp läuft bereits auf 100 Prozent aller Linux-Server", sagte Schwartz gegenüber US-amerikanischen Analysten. "Alle enthaltenen Technologien sind sehr gut entwickelt." Laut Schwartz setzt Sun verstärkt darauf, mit Hilfe von Open-Source-Produkten kostengünstige Alternative für kleinere Server-Installationen anzubieten. Die Initiative richtet sich vor allem gegen den Erzrivalen Microsoft.

Schwartz, der seit dem 1. Juli als Executive Vice President Software amtiert, ließ keinen Zweifel an der Stoßrichtung: "Wir glauben, dass sich die Entwicklungen im Linux-Markt extrem zerstörerisch auswirken werden, insbesondere für Microsoft."

Mit Sun Lamp offeriere der Hersteller vorkonfigurierte Pakete aus Hardware und Software für Linux-basierende Anwendungen, kommentierte Thomas Kucharvy vom Bostoner Beratungsunternehmen Summit Strategies. Weil die Kalifornier damit alles aus einer Hand anbieten, könnten Kunden mit einem besseren Support rechnen. Andererseits begebe sich die McNealy-Company mit dem eigenen Sun Linux und den neuen, mit Intel-Chips versehenen Linux-Servern in einen harten Preiskampf mit anderen Open-Source-Anbietern.

Schwartz beschreibt Sun Lamp als Teil einer umfassenden Softwarestrategie. Im Highend positioniere man weiterhin das Unix-Derivat Solaris als Alternative zu IBMs Großrechnersystemen. Mit den traditionellen Solaris-Vorzügen in Sachen Clustering, Hochverfügbarkeit und Dateisysteme führe Sun die beste Plattform für die Konsolidierung von Highend-Anwendungen im Programm. Im Middle Tier sehen die Kalifornier ihre Web-Services-Architektur "Sun One". Sie soll Unternehmen helfen, ihre Anwendungen und Dientsleistungen Web-fähig zu gestalten. (wh)