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29.04.2005

Supercomputer für die Astro-Lauscher

Der prestigeträchtige Titel "Schnellster Supercomputer Europas" wechselt demnächst von Spanien in die Niederlande. Wie der bisherige Europarekordler "Mare Nostrum" in Barcelona stammt auch der Nachfolger von IBM. Es handelt sich um einen "Blue Gene", der im Rechenzentrum der Universität Groningen entsteht. Er steht im Zentrum eines Netzwerks von Radioantennen, dem "Low Frequency Array" (Lofar), mit dem die niederländische Astronomenvereinigung "Astron" den Weltraum erforschen will.

Das Lofar-Netz kann Signale aus 13 Milliarden Lichtjahren Entfernung empfangen. Seine 25000 Radioantennen liefern pro Sekunde 800 Gigabit Daten. Um die zu verarbeiten, wird der Groninger Supercomputer 12000 Power-PC-Prozessoren erhalten, aber nicht mehr als sechs Quadratmeter Standfläche beanspruchen. Er kommt auf eine Leistung von 27,4 Teraflops (Billionen Fließkomma-Berechnungen pro Sekunde). Der holländische Rechner soll 2006 in Betrieb gehen. (ls)