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29.03.1996 - 

Geballte Rechenleistung

Supercomputer von Fujitsu mit Supersparc- und CMOS-CPUs

Das bisherige Modell "AP 1000" wird ab Dezember 1996 durch die "AP 3000" abgeloest. Die Maschine basiert auf Supersparc- Prozessoren von Sun und kann zwischen vier und 1024 dieser CPUs aufnehmen. Die Rechenleistung betraegt laut Fujitsu dabei bis zu einem Teraflop. Als Betriebssystem kommt Solaris 2.5 oder hoeher zum Einsatz, was die Verwendung von mehr als 12000 derzeit fuer Solaris erhaeltlichen Applikationen ermoeglicht.

Der skalare massiv-parallele Rechner hat keinen gemeinsam genutzten Arbeitsspeicher, statt dessen verfuegt jeder einzelne Prozessorknoten ueber separaten Speicher, der auf bis zu 51 MB ausgebaut werden kann. Innerhalb des Geraets kommt Fujitsus "AP- Net"-Technologie zum Einsatz, die zwischen den einzelnen Knoten einen Datendurchsatz von bis zu 200 MB/s erlaubt. Der AP 3000 kostet 267000 Dollar und mehr und wird voraussichtlich ab Ende des Jahres erhaeltlich sein.

Ebenfalls neu in der Supercomputer-Produktpalette von Fujitsu ist der High-end-Rechner "VPP700". Der Vektorrechner wurde nach Firmenangaben fuer aufwendige mathematische und wissenschaftliche Berechnungen entwickelt und zeichnet sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhaeltnis und niedrige Betriebstemperatur aus. In der hoechsten Ausbaustufe mit 256 Prozessorknoten erreicht die Maschine eine Leistung von 500 Gigaflops. Als Betriebssystem wird "UPX/V", eine Fujitsu-Implementation von Unix System V, Release 4, eingesetzt.

Die Maschine arbeitet mit CMOS-Prozessoren aus Fujitsu-eigener Produktion. Der Arbeitsspeicher kann von vier bis 512 GB augebaut werden und besteht aus 16-Megabit-Synchronous-Dynamic-RAM-(SDRAM- )Chips. Anschluesse fuer HIPPI-, ATM-, FDDI- und Raid-Einheiten sind vorhanden. Der Preis des VPP700 ist abhaengig von Ausbaustufe und Konfiguration.

Eine 16-Prozessor-Einheit ist beispielsweise fuer fuenf Millionen Dollar erhaeltlich. Fujitsu rechnet mit einem Verkauf von etwa 30 Systemen innerhalb der naechsten drei Jahre. Der VPP700 soll ebenso wie der AP 3000 ab Ende des Jahres ausgeliefert werden.