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16.11.1979 - 

Gute Noten für Itel, DEC und Amdahl im Datapro-Universalrechner-Report:

Support-Schwäche kostet Burroughs Spitzenplatz

BUCHILLON (je) - Itel, Digital Equipment und Amdahl erhielten für ihre Rechner die höchsten Gesamtnoten unter den Herstellern universell einsetzbarer Computer, nicht Burroughs als häufigster "Etappensieger". In der vor kurzem von der Datapro Services S.A. veröffentlichten Untersuchung wurde auch danach gefragt, wie die Anwender es mit Mixed Hardware hielten, wer die Programme für ihre Applikationen schreibe, wie das Verhältnis zwischen Kauf, Miete und Leasing der Maschinen aussehe und wofür die Rechner hauptsächlich eingesetzt würden.

Die 894 an Datapro zurückgegangenen Antworten enthielten Angaben über zwölf verschiedene Merkmale der untersuchten Universalrechner. Im einzelnen waren dies

- die Benutzerfreundlichkeit ("Ease of Operation"; siehe Tabelle),

- die Zuverlässigkeit von Zentraleinheit und Peripherie ("Reliability of Mainframe and of Peripherals "),

- der Grad der Motivation und die Effektivität der Wartungsteams ("Responsiveness and Effectiveness of Maintenance Service"),

- die technische Unterstützung ("Technical Support"),

- das Betriebssystem ("Operating System"),

- Compiler und Assembler,

- Applikationsprogramme,

- Programmierbarkeit ("Ease of Programming"),

- Konvertierbarkeit ("Ease of Conversion"),

- Gesamtzufriedenheit ("Overall Satisfaction").

Die Befragten konnten Noten von maximal 4 Punkten verteilen (= "exzellent"). Weiter abwärts standen die Noten "gut", "mäßig" und "armselig" zur Wahl.

Erläuternd vermerken die Marktforscher, daß bei vier der untersuchten Detail-Merkmale Burroughs die relativ höchste Note erhalten hat ("Ease of Operation", Operating Systems", "Compilers and Assemblers", "Ease of Programming"), und IBM konnte nur eine Erstplazierung erzielen ("Reliability of Peripherals").

"Kleine Erhebungen", sagt Hyatt, "lassen unmittelbare Hochrechnungen nicht zu. Der Zufriedenheitsgrad eines Anwenders dürfte stark von der spezifischen Applikation abhängen, aber auch vom Gesamtsystem, in das der Computer eingebunden ist, sowie von den Service-Leistungen, die die nächstgelegene Niederlassung des Herstellers erbringt." Außerdem, wie auch diese Untersuchung zeige, bezogen manche Anwender ihre Software, die technische Unterstützung und/oder ihre Peripherie-Ausrüstung nicht vom Original-Hersteller.

Von den Datapro-Befragten (in Prozent) betreiben "unabhängige" Peripherie-Geräte:

Plattenlaufwerke 29 Prozent,

Hauptspeicher 23 Prozent,

Bandlaufwerke 21 Prozent,

Zeilendrucker 19 Prozent.

Die Gesamtzahl von 100 Prozent wurde nicht erreicht, weil einige der Befragten keinerlei fremde Peripherie einsetzen.

Ebenfalls fragte Datapro nach der Herkunft der Anwendungsprogramme. Als Quellen gaben von den Befragten an:

- eigenes Personal 94 Prozent,

- Standardprogramme vom

Softwarehaus 42 Prozent,

- Fertigprogramme vom

Hersteller 26 Prozent,

- Auftrag an Softwarehaus 24 Prozent,

- Auftrag an Hersteller 15 Prozent.

Die Gesamtzahl von 100 Prozent wurde überschritten, weil zahlreiche Anwender auf zwei oder mehr Ressourcen zurückgreifen.

Eine weitere Frage von Datapro richtete sich auf die Art des Erwerbs der Systeme. Von den Anwendern gaben 42 Prozent Kauf an, 33 Prozent Miete beim Hersteller und 33 Prozent Leasing über ein "drittes" Leasing-Unternehmen. Die 100 Prozent werden auch hier über. schritten, da einzelne Anwender bei verschiedenen Systemen unterschiedliche Akquisitionsmethoden anwenden.

Schließlich befragte Datapro die Anwender auch nach den Haupt-Einsatzgebieten jedes der fraglichen Rechner. Von den Universalrechnern werden eingesetzt für

- kommerzielle

Datenverarbeitung 89 Prozent,

- Datenübertragung 38 Prozent,

Datenbank-Management 30 Prozent,

wissenschaftlich-

technische Anwendungen 20 Prozent,

- Echtzeit-Steuerung 5 Prozent,

- sonstige Anwendungen 9 Prozent.

Der Report "User Ratings of General Purpose Computer Systems" kostet 55 Schweizer Franken.

Informationen: Datapro Services S.A. Distribution Center, Holzhausenstr. 25, 6000 Frankfurt/M. 1, Tel.: 06 11/59 00 61.