Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

28.08.1987 - 

ADR will CPU-Belastug und IO-Operationen reduzieren:

SW-Entwicklungssystem mit neuem Release

PRINCETON (pi) - Release 5.5 ihres Online-Programmentwicklungssystems "ADR/Roscoe" stellte jetzt die Applied Data Research Inc. vor. Das für MVS- und MVS/XA-Umgebungen ausgelegte Produkt dient dazu, den Umgang mit OS-Datensätzen und "ADR/The Librarian"-Stammdateien zu vereinfachen. Außerdem bewirkt es eine Reduzierung der I/O-Operationen und senkt die CPU-Belastung.

Die neue Version der Software ermöglicht es laut Anbieter, die I/O-Aktivitäten beim Editieren um bis zu 50 Prozent zu vermindern, indem der Benutzer die Möglichkeit bekommt, einen Puffer für aktive Teile des Arbeitsspeichers (AWS) zu definieren. Mit dieser Funktion behält "Roscoe" die Blöcke, auf die zuletzt zugegriffen wurde, im Puffer. Anschließende Lesevorgänge werden durch Kopieren des Blockes aus dem Puffer ermöglicht. Das AWS-Konzept nutzt den erweiterten Speicherraum von MVS/XA.

Ferner können die User nunmehr ohne Begrenzungszeichen nach einer Zeichenfolge suchen und den Kontext angeben, in dem sich die Zeichenfolge befindet. Unter Verwendung eines neuen Algorithmus wählt "Roscoe" entsprechend der jeweiligen Suchvorgänge und Zeichenfolgen, die am meisten geeignete Suchtechnik aus. Damit lasse sich eine Verminderung der CPU-Belastung um etwa 40 Prozent erzielen, teilt ADR mit.

Eine Schnittstelle, die Roscoe-Datensatzverwaltung (DSF), ist dafür konzipiert, Zugriff und Wartung von Katalogen, Inhaltsverzeichnissen von Datenträgern, OS-Datensätzen und "ADR/The Librarian"-Stammdateien zu vereinfachen. Die Erweiterungen der Programmiereinrichtung (RPF) bieten Unterstützung bei der DASD-Verwaltung und bei der Steuerung der Roscoe-Sitzungen sowie der datumsbezogenen Funktionen. Neue RPF-Systemvariablen ermöglichen den direkten Zugriff auf Informationen wie Editiergrenzen oder Art der involvierten Daten.

Überarbeitet wurde auch die Verbindung zwischen "Roscoe" und VTAM. Stoppt VTAM, während das Programmentwicklungssystem arbeitet, bleibt "Roscoe" für Benutzer die gerade mit VTAM arbeiten, weiterhin verfügbar.