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09.03.1984 - 

MVSXA und MVS370 unterstützen Funktionen im Rasterpunktmodus:

SW-Erweiterungen für IBM Drucksystem 3800

STUTTGART (pi) - Programmerweiterungen sowie MVS/XA- und MVS/370-Unterstützung für das Drucksystem IBM 3800 Modell 3 stellt die IBM Deutschland GmbH vor. Außerdem kündigen die Stuttgarter ein Softwarepaket zum Drukken nichtcodierter gespeicherter Informationen an.

Bereits bei Ankündigung des Drucksystems IBM 3800 Modell 3 beabsichtigte die IBM, die Druckfunktionen des Systems durch weitere Lizenzprogramme und Betriebssystemunterstützung auszubauen. Neue Funktionen im Rasterpunktmodus in dem jeder zu druckende Punkt vom Programm angesteuert wird, werden jetzt von den Betriebssystemen MVS/XA und MVS/370 und durch die drei neuen Programmprodukte Print Services Facility, Print Management Facility und Overlay Generation Language unterstützt.

Gleichzeitig kündigt IBM an, daß mit den Lizenzprogrammen Document Composition Facility (DCF) Release 3 und Graphical Data Display Manager (GDDM) Release 3 Texte und Grafiken im Rasterpunktmodus gedruckt werden können. Mit drei weiteren Programmprodukten werden somit insgesamt etwa 130 neue Schriftarten aus sechs Schriftfamilien angeboten.

Mit der Datenstation Scanmaster I IBM 8815 lassen sich Dokumente elektronisch lesen und in einem Rechner speichern und archivieren. Die IBM hat jetzt das Programm "Image View Facility" angekündigt, mit dem diese als nichtcodierte Informationen (NCI) gespeicherten Dokumente auf einigen Modellen der Datensichtgeräte IBM 3278, 3279, 3290 und 8775 in verschiedenen Größen und Auflösungen, originalgetreu oder in Ausschnitten angezeigt werden können.

Die Darstellung von Handschriften und kleine Zeichnungen, die mit der gleichen Dichte von annähernd 6200 Bildrasterpunkten pro Quadratzentimeter im Rechner gespeichert sind, ist möglich. Um auch im Querformat eingelesene Informationen seitenrichtig anzeigen zu können, läßt sich der Bildschirminhalt um jeweils 90 Grad drehen. Das Programm erlaubt, die Informationen uncodierter Schriftstücke in die moderne Bürokommunikation einzubeziehen. Es wird von dem Programm DISOSS/ Professional Support unterstützt. Zu den Programmworaussetzungen zählt auch das Lizenzprogramm GDDM (Graphical Data Display Manager), das die gespeicherten Informationen in Bildrasterpunkte umsetzt.