Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

13.11.1987 - 

Neu gegründetes Unternehmen soll Wettbewerbsfähigkeit steigern:

SW-Hersteller legen Marketing zusammen

ZÜRICH (CWS) - Fünf unabhängige Schweizer Software-Hersteller haben ihr Marketing in einer gemeinsamen Gesellschaft, der Industrie-Software AG (lSAG), zusammengeschlossen. Damit wollen sie ihre Wettbewerbsfähigkeit im In- und Ausland verbessern und ihre Interessen gegenüber Hardware-Lieferanten, sprich: IBM, stärker wahrnehmen.

An der ISAG sind beteiligt: BF Infoconsult in Kriens, Umsatz l,5 Millionen Franken und l9 Mitarbeiter; CEDA Informatica in Breganzona, Umsatz 3,5 Millionen Franken und 35 Mitarbeiter; DV Bern in Bern, Umsatz 6 Millionen Franken und 65 Mitarbeiter; Racom in Schwerzenbach, Umsatz 7 Millionen Franken und 45 Mitarbeiter, sowie Services Conseils Informatique (SCI) in Düdingen, Umsatz 2 Millionen Franken und 19 Mitarbeiter.

Die Mitgliedsfirmen sind in der Industrie-lnformatik tätig und sehen die ISAG als Generalunternehmer in dieser Sparte. Tätigkeitsgebiete sollen Computer Integrated Manufacturing (CIM) von der Konstruktion bis zur Werkzeugmaschinensteuerung sein, aber auch Finanz- und Betriebswirtschaft sowie Bürokommunikation. Die Firmen grenzen sich vor allem geografisch voneinander ab. Zur Schlichtung möglicher Interessenkonflikte wurde ein genaues Prozedere entwickelt.

Die ISAG soll vorerst der Konzentration der Kräfte im Schweizer Markt dienen. Sie schielt aber bereits auf ausländische Märkte und glaubt, dort durchaus konkurrenzfähig zu sein.

Bei der ISAG wird auch die Notwendigkeit der Beschaffung weiteren Kapitals in Betracht gezogen. Laut Auskunft eines ISAG-Sprechers würde dies gemeinsam und frühestens in drei Jahren geschehen. Eine Publikumsöffnung wird für einen solchen Schritt nicht ausgeschlossen.