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09.02.1990 - 

Dreistufiges Vorgehen geplant

SW-Vereinigung rüstet zum Kampf gegen Software-Klau

MÜNCHEN (CW) - Eine Kampagne gegen das "Raubkopieren" von Programmen will die Vereinigung zur Förderung der Deutschen Software-Industrie (VSI) starten.

Am 20. Januar dieses Jahres erhielten 2700 deutsche Industrieunternehmen ein Schreiben, mit dem sie aufgefordert wurden, zu erklären, daß in ihrem Unternehmen keine Raubkopien eingesetzt werden. Wer dies verweigert, muß mit einem erheblich schärfer formulierten Brief rechnen. Falls konkrete Verdachtsmomente vorliegen, sind als dritte Stufe schließlich rechtliche Schritte geplant.

Dieses letzte Mittel jedoch, das in Italien und Frankreich bereits eingesetzt wurde, möchte die VSI nach Möglichkeit vermeiden. Stattdessen setzt sie vermehrt auf Aufklärung und Kooperation. Unterstützung erhofft sie sich dabei von einer Anzeigenkampagne, die ihr eine deutsche DTP-Zeitschrift spendiert. Ziel der Initiative ist eine Bewußtseinsänderung in der Bevölkerung. Den meisten Anwendern sei nicht bewußt daß Software urheberrechtlich geschützt und jede unbefugte Kopie damit strafbar sei. Ein ertappter Raubkopierer müsse mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren und Schadensersatzforderungen rechnen. +