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17.10.1986 - 

Burroughs Deutschland GmbH:

Swift-Software und Lesesysteme

Einen gemeinsamen Stand mit Sperry wird Burroughs in Köln belegen. Dort sollen Teilbereiche der Bankenlösung "Financial System Architecture" (FSA), die Swift-Anwendersoftware SAS II, das Devisenhandelspaket Dealex sowie Beleg- und Formularlese-Systeme gezeigt werden.

Die Hardwarebasis für SAS II ist das Mehrplatzsystem B25/B27. Als Einsatzgebiet gibt der Hersteller den ,Auslandszahlungsverkehr an. Vorund Nachfolgearbeiten von ein- und ausgehenden Swift- und Non-Swift-Nachrichten sollen mit seiner Hilfe be- und verarbeitet werden. Das Softwarepaket sei trotz hohen Standardisierungsgrades modular aufgebaut und erlaube sowohl Einzelplatzanwendung als auch Filiallösungen sowie den Anschluß an Swift- 1 und -2.

"Ein voll integriertes Real-Time-System für den Geld- und Devisenhandel nennt Burroughs das Dealex-Paket. Cross-Rate, Kursinformation, Positionsführung, Limitüberwachung sowie Geld- und Devisenabwicklung sind die Aufgaben, für die es eingesetzt werden soll. Die Kopplung an Rechner "verschiedenster Hersteller" und der Anschluß an Kursinformationssysteme sei realisierbar, ebenso die Verbindung mit Swift-Terminals oder Telex-Anlagen und die Generierung von Swift-Nachrichten. In der Entwicklung befinde sich eine Schittstelle zu SAS II.

Mit Softwarelösungen und anderen Produkten rund um das Beleglesesystem S 4900 und das Formularlesesystem S 2000 will Burroughs feine Marktposition im Bereich Geld- und Kreditwirtschaft festigen.

Das Beleglesesystem wurde gemäß Firmenankündigung für die Märkte entwickelt, in denen überwiegend OCR A/B-Schriftarten verwendet werden. Es sei modular konzipiert und erlaube die Konfiguration von 4, 6, 12, 24 oder 36 Sortierfächern. In Köln sollen die Anwendungen BSE (Belegloses Scheck-Einzugsverfahren), "Heimatsparkassenmodell", EZÜ (Elektronische Zahlungsüberweisung), "Logischer Anlagesort" sowie die "Image Code Line"-Korrektur demonstriert werden.

Ebenfalls modular aufgebaut sei das Formularlesesystem. Es bestehe aus dem Lesegerät FL 6150 und einem Arbeitsplatzcomputer der B25-Reihe. Bis zu sechs Korrektur- oder Kontrollplätze soll es gleichzeitig betreiben können. Die immanente Erkennungslogik lese "gebräuchliche" Schriften von Schreibmaschinen, Zeilendruckern und Typenraddruckern sowie handgeschriebene Blockschriften.

Zur Zeichenerkennung seien fünf Mikroprozessoren eingesetzt. Je ein 16-Bit-Prozessor übernehme die Auswertung der Leseergebnisse. Unterschiedliche Formulare bis zu DIN A4 könne das System verarbeiten. Die Anordnung der maximal 64 Felder pro Formular sei dabei beliebig. Es bestehe die Möglichkeit, S 2000 in S 4900 zu integrieren, wobei beide Systeme parallel arbeiten. Auf diese Weise werde die Peripherie für Ausgabe und Dokumentation nur einmal benötigt.

Informationen: Burroughs Deutschland GmbH, Theodeor-Heuss-Allee 80, Postfach

900 980, 6000 Frankfurt am Main 90, Telefon: 0 69/7 94 06-0 Halle 3.2, Gang K, Stand 67