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28.04.2000 - 

Steigen SBC und MCI Worldcom bei Debitel ein?

Swisscom: Internet- und Mobilfunksparte börsenreif

MÜNCHEN (CW) - Eine rasche Konsolidierung des Marktes und schnell steigende Kosten für neue Mobilfunk-Lizenzen zwingen die Schweizer Telefongesellschaft Swisscom offenbar, ihre Strategie zu überdenken.

Das Unternehmen verzeichnete für das Geschäftsjahr 1999 mit fast sieben Milliarden Euro eine Umsatzsteigerung um sechs Prozent. Für dieses Jahr rechnet Swisscom durch die vollständige Konsolidierung der 75-Prozent-Beteiligung an Debitel mit einem Umsatzanstieg auf rund 8,3 Milliarden Euro. Auch der Reingewinn, der 1999 um 54 Prozent auf zirka 1,5 Milliarden Euro gestiegen ist, soll wegen des Verkaufs der Beteiligung an der Kabelfernsehgesellschaft Cablecom in diesem Jahr höher ausfallen.

Jedoch reichen die Gewinne nicht aus, um sich wie geplant für UMTS-Lizenzen in Deutschland und der Schweiz zu bewerben. Experten zufolge wird Swisscom für die Lizenz und den Aufbau eines UMTS-Netzes Milliarden ausgeben müssen. Auf der Suche nach Geldquellen stellt Konzernchef Jens Alder mehrere Überlegungen an: Neben dem möglichen Börsengang des Mobilfunksektors kommt auch der Verkauf von Debitel-Aktien in Frage. Entsprechende Verhandlungen mit den US-Carriern SBC und MCI Worldcom wurden vergangene Woche nur halbherzig dementiert. Neben dem Verkauf von Debitel-Anteilen könne aber auch eine direkte Beteiligung an Swisscom Gegenstand der Gespräche sein, hieß es. Bereits zuvor hatte Alder angekündigt, im zweiten Halbjahr einen Teil des Internet-Providers Blue Window an die Schweizer Börse zu bringen.