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23.04.1993 - 

Fremde RDBMS lassen sich wie der SQL-Server ansprechen

Sybase schafft ein Gateway zu verschiedenen Datenbanken

Mit Omni-SQL Gateway schlaegt Sybase eine Bruecke zwischen unterschiedlichen relationalen Datenbanken auf Mainframes oder in verteilten Unix-Umgebungen, ohne dass der Anwender Wissen ueber die Spezifika der Nicht-Sybase-Datenbanken haben muesste. Das Gateway setzt auf dem Sybase-RDBMS "SQL-Server" auf, von dem es im Rahmen der System-10-Reihe eine neue Version geben wird.

Via Omni-SQL Gateway ist es dann moeglich, vom SQL-Server auf das Mainframe-basierte DB2 von IBM ebenso zuzugreifen wie auf die Datenbanksysteme RMS in VAX-Umgebungen oder Oracle und ISAM auf den Workstations HP9000/800 unter HP-UX, IBM-RS/6000 unter AIX 3.2 und Sparcstations von Sun unter Sun-OS 4.12. Ohne weitere Details zu nennen, hat Sybase in den USA schon weitere Module fuer den Zugriff auf zusaetzliche Datenbanken in unterschiedlichen Umgebungen angekuendigt.

Der Zugang zu fremden Systemen ist dabei transparent, so dass der Anwender die Eigenschaften der anderen Datenbanken nicht kennen muss. Das Omni-SQL Gateway uebersetzt selbsttaetig in die Fremdsysteme, loest die notwendigen Routinen aus und erzeugt wieder das SQL-Server-spezifische Ergebnis. Der Anwender muss also weder ueber die Syntax der einzelnen SQL-Dialekte der fremden Datenbanken und ihre Kommandostrukturen, noch ueber die Zugangspfade informiert sein. Er muss nicht einmal wissen, auf welchem Rechner die gesuchten Informationen physikalisch gelagert sind.

Somit verlaesst ein Anwender auch bei Arbeiten mit fremden Datenbanken nie die SQL-Server-Umgebung. Sybase hebt hervor, dass dadurch die Vorbereitungszeit fuer Datenbankabfragen sinke. Auch sei es nicht mehr noetig, Programmierer in diversen SQL-Dialekten etc. zu trainieren sowie verschiedene Subapplikationen fuer die unterschiedlichen Systeme zu entwickeln. Ausserdem ergebe sich so eine groessere Variationsmoeglichkeit bei der Integration unterschiedlicher Systeme.

"Sybase schlaegt eine Bruecke zwischen begrenzten Client-Server- Umgebungen mit SQL-Server und unternehmensweiten Umgebungen, in denen auch noch andere Anbieter eine Rolle spielen", kommentierte Tony Percy, Vice-president Software Management Strategies bei der Unternehmensberatung Gartner Group.