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02.11.2001 - 

Lizenzumsätze schwächen sich ab

Sybase übertrifft Erwartungen trotz schlechter Zahlen

NEW YORK (IDG) - Der US-amerikanische Softwareanbieter Sybase hat das dritte Quartal des Geschäftsjahres mit sinkenden Umsätzen abgeschlossen. Auch das Nettoergebnis blieb hinter dem Vorjahreswert zurück.

Sybase meldete für sein drittes Geschäftsquartal (Ende: 30. September) einen Nettoverlust von 7,1 Millionen Dollar oder sieben Cent je Aktie. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte das kalifornische Unternehmen noch ein Plus von 16,5 Millionen Dollar oder 18 Cent pro Anteilschein erzielt. Ohne Berücksichtigung besonderer Aufwendungen wie Restrukturierungsmaßnahmen kam Sybase auf einen Gewinn von 20 Cent je Aktie, was die Erwartungen der Analysten sogar um zwei Cent übertraf. Der Umsatz sank im Jahresvergleich jedoch um 5,4 Prozent von 239 Millionen auf 226 Millionen Dollar ab.

Schwere Einbußen verzeichnete Sybase vor allem im Lizenzgeschäft: Hier gingen die Einnahmen im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 90,6 Millionen Dollar zurück. Den einzigen Lichtblick im Quartalsergebnis bildete der Bereich IT-Dienstleistungen, der nun seit geraumer Zeit kontinuierlich wächst. Von Juli bis September beliefen sich die Serviceumsätze auf 135,7 Millionen Dollar, zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von knapp neun Prozent.

Für die insgesamt enttäuschenden Zahlen machte Sybase die derzeit schlechte Marktsituation vor allem in den USA und Europa verantwortlich. Zudem hätten die Terroranschläge am 11. September den Abschluss einiger Verträge verzögert. Während die Umsätze in den USA und Europa schrumpften, wuchs das Geschäft in China um 7,2 Prozent. Daher plane das Unternehmen, den asiatischen Markt in Zukunft aggressiver anzugehen, so Sybase-CEO John Chen. Im Gegensatz zur Konkurrenz verfüge er über vielfältige Beziehungen in die Region, sagte Chen, der als Teenager aus Hongkong in die USA emigrierte.