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20.05.2014 - 

Neuer Channel-Direktor Christian Nern setzt Akzente

Symantec startet neues Partnerprogramm – Kompetenzen im Vordergrund

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, Security und E-Commerce. Außerdem ist er im Event-Geschäft tätig.
Nun scheint endlich Ruhe bei Symantec einzukehren. Die Regionen und Zuständigkeiten in Europa sind nun festgezurrt.

Nach dem Weggang von Andreas Zeitler als VP Central Region bei Symantec Ende 2012 agierte fast ein Jahr lang EMEA-Chef Derek O'Carroll interimistisch als Chef der Zentraleuropa-Region bei dem Storage und Security-Experten - bis Ende 2013 die Regionen neu zugeschnitten wurden. Im November 2013 wurde Stefan Henke Country Manager Deutschland bei Symantec. Und seit März 2014 gibt es wieder einen Channel-Direktor bei Symantec Deutschland: Es ein alter Bekannter, nämlich Christian Nern, der 15 Jahre bei Microsoft tätig war und dort zuletzt das Cloud-Geschäft verantwortete. Diese Kompetenz war auch Symantec etwas wert, denn Nern ist bei dem Storage und Security-Anbieter nicht nur für den gesamten Channel (außer Retail / Norton) zuständig, also für alle Distributoren, VARs, OEMs, MSPs, Allianzen und ISVs, sondern als Direktor auch für das Cloud-Business verantwortlich.

Als eine seiner ersten Aufgaben bei Symantec hatte Nern nun die Ehre, den Vertriebspartnern - aktuell sind es in Deutschland etwa 3.800 aktive Reseller - das neue Partnerprogramm zu verkünden. Ein Bestandteil der Anfang Oktober 2014 in Kraft tretenden Regelung sind sicherlich die zwölf neue Zertifizierungsmöglichkeiten, die sogenannten "Symantec Solution Competencies". Dies bilden nun das Storage und Security-Portfolio der Lösungen von Symantec vollständig ab.

Im November 2013 wurde Stefan Henke Country Manager Deutschland bei Symantec.
Im November 2013 wurde Stefan Henke Country Manager Deutschland bei Symantec.
Foto: Symantec

Mit dem neuen Partnerprogramm möchte Symantec seine Partner enger an sich binden und ihnen sowohl zusätzlichen finanzielle als auch unternehmerische Anreize anbieten. Wer also als Symantec-Partner sein Know-how in einem bestimmten Segment vergrößert, wird dafür vom Hersteller finanziell belohnt.

Seit März 2014 ist Christian Nern ist Channel- und Cloud-Chef bei Symantec Deutschland.
Seit März 2014 ist Christian Nern ist Channel- und Cloud-Chef bei Symantec Deutschland.
Foto: Symantec

Mit dem "Growth Accelerator Rebate" können nämlich Partner, die in den Erwerb neuer Kompetenzen investieren und neue Umsatzziele erreichen, Boni von bis zu acht Prozent erhalten. Partnern mit einer oder mehreren Zertifizierungen wird über das "Renewals Performance Incentive" bis zu zwei Prozent Rabatt bei entsprechender Leistung gegeben. Zudem können Zuschüsse von fünf Prozent aus einem Entwicklungsfonds bezogen werden, welcher sonst nur Mitgliedern des Platinum-Programms zugänglich ist.

Und wer sein Kundenprojekt im Partnerportal des Storage und Security-Herstellers anmeldet, kann über das "Symantec Opportunity Registration Program" sein Einkommenspotenzial um bis zu 20 Prozent steigern.

Abgesehen von den finanziellen Zuschüssen gewährt Symantec seinen Partnern auch Zugang zu detaillierten Marktanalysen. Auch derartige Maßnahmen (fachliche Unterstützung bei Verkauf, Marketing und Technik) sollen helfen, das Partnergeschäft anzukurbeln. Die 25 für Symantec strategisch wichtigsten Partner betreut der Storage und Security-Hersteller dediziert durch namentlich festgelegte und den einzelnen Vertriebspartner zugeordnete Partner Accout Manager (PAM). Um weitere 55 Top-Partner kümmert sich bei Symantec das inside-Sales-Team, die übrigen Symantec-Fachhändler und -Systemhäuser werden an die Distribution verwiesen.

Aktuell arbeitet Symantec mit den drei Broadlinern (Also, Ingram Micro und Tech Data) sowie mit diversen VADs (Arrow ECS, IBN Distribution, TIM und Wick Hill) zusammen. Nach der Computerlinks-Übernahme durch Arrow könnten die Fürstenfeldbrucker an Bedeutung als VAD für Symantec hinzugewinnen.

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