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09.05.2005

Symantec und McAfee können finanziell überzeugen

Die Sicherheitsanbieter sind mit unterschiedlichen Strategien erfolgreich.

Auf das kontinuierliche Wachstum von Symantec und McAfee war in der Vergangenheit Verlass. Auch in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres trieb die Sorge der Anwender um ihre Rechner, Netze und Daten die Umsätze und Gewinne der Unternehmen nach oben. Symantec schloss am 1. April sein viertes Fiskalquartal erfolgreich ab, der kleinere Wettbewerber McAfee beendete im März ein starkes erstes Quartal.

McAfee: Fokus auf Sicherheit

Allerdings verfolgt McAfee keine Pläne, Symantec in den großen IT-Infrastrukturbereich zu folgen. Im Gegenteil: Firmenchef George Samenuk hat sich in der Vergangenheit von Nebenkriegsschauplätzen zurückgezogen und Produktfamilien wie "Magic" und "Sniffer" verkauft. Den Schritt in den Speichermarkt - Symantec hat die Übernahme von Veritas angekündigt - will Samenuk ebenfalls nicht gehen. Neue Produkte würden überwiegend intern entwickelt, kleinere Akquisitionen schloss er jedoch nicht aus. Den Konkurrenten gemein ist indes der wirtschaftliche Erfolg: Beide setzten in der vergangenen Woche ihre Ziele herauf.

Derweil muss sich Symantec bei der Veritas-Übernahme gedulden, denn die Abstimmung mit der Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) verzögert sich. Der Prozess dauere länger als erwartet, klagte Symantec-CEO John Thompson. Allerdings hoffe er noch, den ursprünglich 13,5 Milliarden Dollar schweren Deal im Juni abschließen zu können. Die Verzögerung könnte vornehmlich Veritas schaden - das Unternehmen gab vergangene Woche nach guten Quartalszahlen eine kurzfristige Prognose ab, die sehr vorsichtig ausfiel.

Beobachter rechnen damit, dass sich Veritas damit ein Polster verschaffen will, falls es wegen etwaiger Übernahmequerelen zu Problemen im Vertrieb kommt. Die Investoren haben mit dem Deal immer noch keinen Frieden geschlossen. Seit der Ankündigung im vergangenen Dezember ist der Kurs von Symantec um 40 Prozent abgestürzt, die Veritas-Aktie hat etwa 20 Prozent verloren. McAfee, das mit der Transaktion nichts zu tun hat, büßte im gleichen Zeitraum allerdings auch ein Drittel seines Wertes ein. Die Angst, dass Microsoft eines Tages den Security-Markt aufrollen könnte, lastet schwer auf den Kursen der Sicherheitsspezialisten. (ajf)