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20.02.2006

Symbian verliert Spitzenplatz

Bei mobilen Betriebssystemen holen Microsoft-Umgebungen und Linux auf.

Die Nachfrage nach immer leistungsfähigeren mobilen Geräten wie Smartphones wird weiter zunehmen, gleichzeitig aber Symbian seine dominierende Position als Betriebssystem verlieren. Das ist der Befund einer Studie des Marktforschungsunternehmens The Diffusion Group (http://www.tdgresearch.com/) (TDG) aus dem texanischen Dallas. Demnach hatte Symbian Ende 2005 weltweit einen Marktanteil von 51 Prozent, ein deutlicher Vorsprung vor Linux mit 23 Prozent und Microsoft-Betriebssystemen mit 17 Prozent. Linux hat in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres auffällig stark zugelegt, und TDG traut dem quelloffenen Betriebssystem weiterhin hohe Wachstumszahlen zu.

Die Marktverteilung wird sich verschieben, meint TDG-Analyst Lee Allen, einer der Autoren der Studie: "Ab 2007 wird der Marktanteil von Symbian deutlich schrumpfen, während Linux, Microsoft und Java zulegen."

2010 wird alles anders

Bis 2009 soll Symbian zwar noch das verbreitetste mobile Betriebssystem sein, aber schon ein Jahr später nicht mehr: 2010 soll laut TDG-Prognose Windows mit 29 Prozent vor Linux (26 Prozent) führen. Symbian liegt dann mit 22 Prozent hinten.

Als Motoren der Marktverschiebung benennen die TDG-Analysten den Boom im chinesischen Markt und die allgemein zunehmende Nachfrage nach leistungsfähigeren mobilen Geräten. Microsoft werde alles daransetzen, Windows Mobile zum Marktführer bei Pocket-PCs und Smartphones zu machen. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat Bill Gates kürzlich Handys als die künftigen Computer für die Massen bezeichnet. Ausschlaggebend für den Erfolg werden laut TDG in erster Linie Kompatibilität mit anderen Plattformen, einfache Anwendungsentwicklung und die Beziehungen der Hersteller zu Programmierergruppen. (ls)